BAWAG machte im 1. Quartal Nettogewinn von 201 Mio. Euro
Plus von 20 Prozent - Ausblick für 2025 bestätigt - Risikokosten fast verdoppelt
"Die jüngsten Marktschwankungen, die auf die kurzfristigen Auswirkungen der veränderten Zölle und die langfristigen Auswirkungen auf den Welthandel zurückzuführen sind, werden erst nach einiger Zeit vollständig verstanden werden", spricht BAWAG-Chef Anas Abuzaakouk in der Aussendung die aktuellen Turbulenzen rund um die US-Handelspolitik an. Der Ausblick für das Gesamtjahr 2025 wird dennoch bestätigt.
Der Nettozinsertrag der Bank stieg um klare 41 Prozent auf 445,8 Mio. Euro und trug somit maßgeblich zur Steigerung der Kernerträge bei. Der Provisionsüberschuss betrug in den ersten drei Monaten des Jahres 89 Mio. Euro - ein Plus von 18 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr.
Erstes Ergebnis mit Barclays Consumer Bank Europe und Knab Bank
Das Quartalsergebnis umfasst erstmals mit der Barclays Consumer Bank Europe auch den jüngsten Zukauf der BAWAG Gruppe - allerdings nur zu einem Teil: Die Akquisition wurde am 1. Februar 2025 abgeschlossen. Bereits für das ganze Quartal relevant war die niederländische Knab Bank, die mit November 2024 vollständig übernommen wurde.
Die operativen Aufwendungen kletterten um 57 Prozent auf 197,6 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Risikokosten belief sich dann auf 336,2 Mio. Euro, nachdem die Risikokosten im Periodenvergleich um 98 Prozent auf gut 59 Mio. Euro gestiegen waren.
Die Kostenquote (Cost-Income-Ratio/CIR) lag dann im 1. Quartal bei 37 Prozent nach 32,9 Prozent ein Jahr davor. Die Eigenkapitalrentabilität (Return on Tangible Common Equity/RoTCE) legte um 2,1 Prozentpunkte auf 25,8 Prozent zu. Das Ergebnis pro Aktie beträgt 2,54 Euro.
spo/ivn
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Quelle: APA
