Zertifikate
Garantie-Zertifikate
Garantie-Zertifikate eignen sich für Anleger, die an steigenden Märkten partizipieren, aber bei
fallenden Preisen auf Nummer Sicher gehen wollen. Eine garantierte Rückzahlung des gesamten oder
zumindest eines hohen Prozentsatzes des Nominalbetrags ist ihnen wichtig.
Mit Garantie-Zertifikaten haben Investoren die Möglichkeit, vom Anstieg der Aktienpreise zu profitieren, ohne dabei ihr eingesetztes Kapital zu riskieren. Garantie-Zertifikate sind mit einer bestimmten Laufzeit ausgestattet; der Emittent gibt eine entsprechende Garantie für eine Rückzahlung des eingesetzten Kapitals am Ende der Laufzeit ab. Garantie-Zertifikate gibt es in den vielfältigsten Varianten: mit einer vollen Kapitalgarantie, mit einer geringeren Kapitalgarantie (z. B. 90 Prozent), aber dafür höheren Gewinnchancen; es gibt aber auch Zertifikate, die mit einer über 100 Prozent liegenden Kapitalgarantie, beispielsweise mit 112 Prozent, ausgestattet sind und dem Anleger durch die damit verbundene Fixverzinsung eine höhere Sicherheit bieten.
Mit Garantie-Zertifikaten haben Investoren die Möglichkeit, vom Anstieg der Aktienpreise zu profitieren, ohne dabei ihr eingesetztes Kapital zu riskieren. Garantie-Zertifikate sind mit einer bestimmten Laufzeit ausgestattet; der Emittent gibt eine entsprechende Garantie für eine Rückzahlung des eingesetzten Kapitals am Ende der Laufzeit ab. Garantie-Zertifikate gibt es in den vielfältigsten Varianten: mit einer vollen Kapitalgarantie, mit einer geringeren Kapitalgarantie (z. B. 90 Prozent), aber dafür höheren Gewinnchancen; es gibt aber auch Zertifikate, die mit einer über 100 Prozent liegenden Kapitalgarantie, beispielsweise mit 112 Prozent, ausgestattet sind und dem Anleger durch die damit verbundene Fixverzinsung eine höhere Sicherheit bieten.
Bonus- / Teilschutz-Zertifikate
Anleger setzen bei ihrer Geldanlage auf Sicherheit, wollen aber trotzdem an den Gewinnchancen am
Aktienmarkt teilhaben. Ein direktes Investment kommt aufgrund des erhöhten Risikos von seitwärts
tendierenden oder fallenden Preisen nicht in Frage. In diesem Fall ist das Bonus und
Teilschutz-Zertifikat das richtige Produkt. Das Besondere dieser Anlageform ist, dass selbst bei
fallenden Preisen attraktive Renditen erzielt werden können.
Bonus- und Teilschutz-Zertifikate bieten einen echten Mehrwert gegenüber einem direkten Investment. Denn kein anderes Produkt bietet einen derart großen Sicherheitspolster mit der gleichzeitigen Chance auf ungeteilte Partizipation an steigenden Preisen.
Ein Bonus- und Teilschutz-Zertifikat kann sich entweder auf eine Aktie oder einen Index beziehen. Das Produkt entwickelt sich entsprechend dem Basiswert, ist allerdings vor Preisrückgängen durch den zuvor genannten Sicherheitspolster geschützt. Das Bonus-Niveau wird bei Emission oberhalb des Preises des Basiswerts festgelegt, die Barriere unterhalb fixiert. Dieser Sicherheitspuffer kann sogar bis zu 50 Prozent unterhalb des Preisniveaus zum Emissionszeitpunkt des Zertifikates festgelegt werden. Die Auszahlung selbst ist von der Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie oder des Index abhängig.
Fällt der Basiswert während der Laufzeit niemals auf oder unter die Barriere, erhält der Investor am Laufzeitende den Emissionspreis zuzüglich der Bonus-Zahlung vom Emittenten. Das bedeutet, dass auch bei einem Preisrückgang der Aktie oder des Index ein positiver Ertrag erzielt werden kann. Liegt der Preis des Basiswerts zum Stichtag über dem Bonus-Level, dann bekommt der Anleger eine Rückzahlung in der Höhe dieser Wertentwicklung.
Verluste können eintreten, wenn der Basiswert die bei Beginn der Laufzeit festgesetzte Barriere verletzt. Wird diese Grenze berührt oder unterschritten, dann entfällt die Bonuszahlung und das Zertifikat verwandelt sich in ein ganz normales Direktinvestment: Der Anleger erhält als Rückzahlung den Gegenwert des Basiswerts ausbezahlt. Steigen die Preise anschließend wieder an, so partizipiert der Anleger 1:1 an den Preisgewinnen.
Bonus- und Teilschutz-Zertifikate bieten einen echten Mehrwert gegenüber einem direkten Investment. Denn kein anderes Produkt bietet einen derart großen Sicherheitspolster mit der gleichzeitigen Chance auf ungeteilte Partizipation an steigenden Preisen.
Ein Bonus- und Teilschutz-Zertifikat kann sich entweder auf eine Aktie oder einen Index beziehen. Das Produkt entwickelt sich entsprechend dem Basiswert, ist allerdings vor Preisrückgängen durch den zuvor genannten Sicherheitspolster geschützt. Das Bonus-Niveau wird bei Emission oberhalb des Preises des Basiswerts festgelegt, die Barriere unterhalb fixiert. Dieser Sicherheitspuffer kann sogar bis zu 50 Prozent unterhalb des Preisniveaus zum Emissionszeitpunkt des Zertifikates festgelegt werden. Die Auszahlung selbst ist von der Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie oder des Index abhängig.
Fällt der Basiswert während der Laufzeit niemals auf oder unter die Barriere, erhält der Investor am Laufzeitende den Emissionspreis zuzüglich der Bonus-Zahlung vom Emittenten. Das bedeutet, dass auch bei einem Preisrückgang der Aktie oder des Index ein positiver Ertrag erzielt werden kann. Liegt der Preis des Basiswerts zum Stichtag über dem Bonus-Level, dann bekommt der Anleger eine Rückzahlung in der Höhe dieser Wertentwicklung.
Verluste können eintreten, wenn der Basiswert die bei Beginn der Laufzeit festgesetzte Barriere verletzt. Wird diese Grenze berührt oder unterschritten, dann entfällt die Bonuszahlung und das Zertifikat verwandelt sich in ein ganz normales Direktinvestment: Der Anleger erhält als Rückzahlung den Gegenwert des Basiswerts ausbezahlt. Steigen die Preise anschließend wieder an, so partizipiert der Anleger 1:1 an den Preisgewinnen.
Index-Zertifikate
Index-Zertifikate eignen sich für Investoren, die mittel- bis langfristig mit einem Steigen des
Marktes rechnen. Sie wollen sich aber nicht auf Einzelwerte festlegen, sondern ihr Risiko streuen
und investieren daher ihr Geld in einen diversifizierten Index.
Statt in Einzelaktien zu investieren, nehmen Anleger bei einem Index-Zertifikat 1:1 und unbegrenzt an der Wertentwicklung eines Index teil. Ein Index entspricht einem ganzen Korb verschiedener Aktien, die einen Markt und dessen Entwicklung repräsentativ abbilden. Entscheidet sich der Anleger zum Beispiel für ein ATX-Zertifikat, fällt und steigt der Kurs des Zertifikates im gleichen Ausmaß, in dem sich auch der ATX auf- und abbewegt.
Mit einem Index-Zertifikat können Anleger ihre Markterwartung direkt umsetzen. Durch die breite Zusammensetzung des Index streuen Anleger gleichzeitig ihr Risiko. Im Vergleich zu einer Investition in eine einzelne Aktie können bei einem Index-Zertifikat Verluste bei einer Aktie innerhalb des Index durch Gewinne bei einer anderen Aktie ausgeglichen werden.
Index-Zertifikate haben in der Regel eine unbeschränkte Laufzeit (open-end).
Statt in Einzelaktien zu investieren, nehmen Anleger bei einem Index-Zertifikat 1:1 und unbegrenzt an der Wertentwicklung eines Index teil. Ein Index entspricht einem ganzen Korb verschiedener Aktien, die einen Markt und dessen Entwicklung repräsentativ abbilden. Entscheidet sich der Anleger zum Beispiel für ein ATX-Zertifikat, fällt und steigt der Kurs des Zertifikates im gleichen Ausmaß, in dem sich auch der ATX auf- und abbewegt.
Mit einem Index-Zertifikat können Anleger ihre Markterwartung direkt umsetzen. Durch die breite Zusammensetzung des Index streuen Anleger gleichzeitig ihr Risiko. Im Vergleich zu einer Investition in eine einzelne Aktie können bei einem Index-Zertifikat Verluste bei einer Aktie innerhalb des Index durch Gewinne bei einer anderen Aktie ausgeglichen werden.
Index-Zertifikate haben in der Regel eine unbeschränkte Laufzeit (open-end).
Discount-Zertifikate
Anleger wollen an dem Aufwärtspotenzial einer Aktie oder eines Index partizipieren, jedoch
gleichzeitig ihr Risiko reduzieren. Der Investor rechnet aber auch damit, dass der Anstieg nicht
geradlinig verlaufen, sondern der Preis leicht fallen oder seitwärts tendieren könnte. Ein direktes
Investment in den Wert erscheint somit nicht ratsam. In dieser Situation und unter Verzicht auf den
unlimitiert möglichen Gewinn ist das Discount-Zertifikat das richtige Produkt für Anleger.
Discount-Zertifikate können Verlustrisiken reduzieren. Sie werden gegenüber der zugrunde liegenden Aktie mit einem Rabatt gehandelt, d. h., der Anleger kann das Zertifikat zu einem geringeren Preis kaufen als den Basiswert, der dem Zertifikat zugrunde liegt. Dieser Preisabschlag, der so genannte Discount, sichert jedoch nicht nur einen Renditevorsprung gegenüber dem Direktinvestment, sondern bildet auch einen Risikopuffer.
Verluste erleiden Anleger erst, wenn der Basiswert unter das Kaufniveau des Discount-Produktes sinkt. Das Discount-Zertifikat bietet somit den Vorteil, auch in seitwärts tendierenden Märkten oder bei leicht sinkenden Preisen eine positive Rendite zu erzielen. Der anfängliche Discount baut sich bis zum Verfallstag vollständig ab. Daraus resultiert dann ein Gewinn.
Das Discount-Zertifikat entwickelt sich in ähnlicher Weise wie die Aktie oder der Index, auf den es sich bezieht. Im Unterschied zu einem Direktinvestment verfügt das Produkt aber im Allgemeinen (Ausnahme: so genannte „Rolling-Discount-Zertifikate“) über eine begrenzte Laufzeit.
Discount-Zertifikate können Verlustrisiken reduzieren. Sie werden gegenüber der zugrunde liegenden Aktie mit einem Rabatt gehandelt, d. h., der Anleger kann das Zertifikat zu einem geringeren Preis kaufen als den Basiswert, der dem Zertifikat zugrunde liegt. Dieser Preisabschlag, der so genannte Discount, sichert jedoch nicht nur einen Renditevorsprung gegenüber dem Direktinvestment, sondern bildet auch einen Risikopuffer.
Verluste erleiden Anleger erst, wenn der Basiswert unter das Kaufniveau des Discount-Produktes sinkt. Das Discount-Zertifikat bietet somit den Vorteil, auch in seitwärts tendierenden Märkten oder bei leicht sinkenden Preisen eine positive Rendite zu erzielen. Der anfängliche Discount baut sich bis zum Verfallstag vollständig ab. Daraus resultiert dann ein Gewinn.
Das Discount-Zertifikat entwickelt sich in ähnlicher Weise wie die Aktie oder der Index, auf den es sich bezieht. Im Unterschied zu einem Direktinvestment verfügt das Produkt aber im Allgemeinen (Ausnahme: so genannte „Rolling-Discount-Zertifikate“) über eine begrenzte Laufzeit.
Aktienanleihen
Aktienanleihen sind Wertpapiere für tendenziell sicherheitsorientierte Anleger, die in steigenden
oder seitwärts tendierenden Märkten auf überdurchschnittliche Zinszahlungen setzen und dafür bereit
sind, Aktienrisiko einzugehen.
Aktienanleihen beziehen sich in der Regel auf Aktien und sind damit an die Preisentwicklung des Basiswerts gekoppelt. Sie sind wie Anleihen mit einem Kupon ausgestattet, der Zinszahlungen garantiert, allerdings wird die Rendite einer Aktienanleihe deutlich über der einer Anleihe liegen. Am Ende der Laufzeit wird dem Anleger der Emissionspreis entweder in bar zurückgezahlt oder er erhält eine zuvor festgelegte Zahl von Aktien. Die Zinsen werden vom Emittenten in jedem Fall ausbezahlt.
Notiert die Aktie am Ende der Laufzeit auf oder über dem vereinbarten Basispreis, so wird die Bank den Nominalbetrag der Anleihe in bar zurückzahlen. Sinkt der Preis der zugrunde liegenden Aktie jedoch unter eine bestimmte, bei Emission festgelegte Schwelle, den so genannten Basispreis, liefert der Emittent die jeweilige Aktie in vordefinierter Anzahl. Der Geldwert dieser Aktien errechnet sich aus der vereinbarten Aktienzahl multipliziert mit dem Aktienpreis.
Der Preis einer Aktienanleihe notiert in Prozent des Nennbetrags. 100 Prozent entsprechen dem Nennbetrag von 1.000 Euro, 90 Prozent einem Betrag von 900 Euro und 110 Prozent entsprechen 1.100 Euro.
Aktienanleihen beziehen sich in der Regel auf Aktien und sind damit an die Preisentwicklung des Basiswerts gekoppelt. Sie sind wie Anleihen mit einem Kupon ausgestattet, der Zinszahlungen garantiert, allerdings wird die Rendite einer Aktienanleihe deutlich über der einer Anleihe liegen. Am Ende der Laufzeit wird dem Anleger der Emissionspreis entweder in bar zurückgezahlt oder er erhält eine zuvor festgelegte Zahl von Aktien. Die Zinsen werden vom Emittenten in jedem Fall ausbezahlt.
Notiert die Aktie am Ende der Laufzeit auf oder über dem vereinbarten Basispreis, so wird die Bank den Nominalbetrag der Anleihe in bar zurückzahlen. Sinkt der Preis der zugrunde liegenden Aktie jedoch unter eine bestimmte, bei Emission festgelegte Schwelle, den so genannten Basispreis, liefert der Emittent die jeweilige Aktie in vordefinierter Anzahl. Der Geldwert dieser Aktien errechnet sich aus der vereinbarten Aktienzahl multipliziert mit dem Aktienpreis.
Der Preis einer Aktienanleihe notiert in Prozent des Nennbetrags. 100 Prozent entsprechen dem Nennbetrag von 1.000 Euro, 90 Prozent einem Betrag von 900 Euro und 110 Prozent entsprechen 1.100 Euro.
Express-Zertifikate
Anleger suchen eine Geldanlage mit überdurchschnittlichem Ertrag in einem kurzen, definierten
Zeitraum. Darüber hinaus gehen sie davon aus, dass die Märkte in dieser Zeit entweder seitwärts
tendieren oder leicht steigen.
Express-Zertifikate bilden die Preisbewegung einer Aktie oder eines Index nach. Die Entwicklung einer Aktie gegenüber dem Startpreis wird in der Regel einmal jährlich an einem Stichtag überprüft. Liegt der Preis zu diesem Zeitpunkt über dem Ausgangswert, so stellt der Emittent das Zertifikat fällig und zahlt dem Anleger den Emissionspreis vollständig zurück. Darüber hinaus erhält der Investor einen zuvor festgelegten Ertrag. Anleger wissen daher bereits beim Kauf des Produktes, wann und vor allem unter welchen Bedingungen sie mit einer „Prämie“ rechnen können. In der Regel haben Express-Zertifikate eine mehrjährige Laufzeit, bieten aber zu den Stichtagen die Chance auf vorzeitige Rückzahlung.
Erreicht das Express-Zertifikat zum Stichtag das festgelegte Preisniveau nicht, so wird das Zertifikat um ein weiteres Jahr verlängert und es erfolgt eine neuerliche Überprüfung zum Bewertungsstichtag. Notiert das Produkt dann über dem Startpreis, so kündigt die Bank das Zertifikat und zahlt dem Anleger einen höheren, oftmals doppelten Kupon. Der ausgefallene Zusatzbetrag ist somit nicht verloren. In der Regel gilt: Je später die Rückzahlung erfolgt, desto höher steigt der Kupon.
Schafft es der Preis der Aktie oder des Index nicht, den Ausgangswert bis zum letzten Bewertungsstichtag zu übertreffen, so entsteht dem Anleger unter bestimmten Vorraussetzungen kein Verlust des eingesetzten Kapitals. In diesem Fall kommt nämlich eine Sicherheitsschwelle zum Einsatz, die Preisrückschläge bis zu einem vorher definierten Wert auffängt. Üblicherweise liegt die Schwelle bei 60 bis 80 Prozent des Anfangswerts. Nur bei noch stärkeren Preisrückgängen sind Verluste entsprechend der Entwicklung des Basiswerts möglich.
Express-Zertifikate bilden die Preisbewegung einer Aktie oder eines Index nach. Die Entwicklung einer Aktie gegenüber dem Startpreis wird in der Regel einmal jährlich an einem Stichtag überprüft. Liegt der Preis zu diesem Zeitpunkt über dem Ausgangswert, so stellt der Emittent das Zertifikat fällig und zahlt dem Anleger den Emissionspreis vollständig zurück. Darüber hinaus erhält der Investor einen zuvor festgelegten Ertrag. Anleger wissen daher bereits beim Kauf des Produktes, wann und vor allem unter welchen Bedingungen sie mit einer „Prämie“ rechnen können. In der Regel haben Express-Zertifikate eine mehrjährige Laufzeit, bieten aber zu den Stichtagen die Chance auf vorzeitige Rückzahlung.
Erreicht das Express-Zertifikat zum Stichtag das festgelegte Preisniveau nicht, so wird das Zertifikat um ein weiteres Jahr verlängert und es erfolgt eine neuerliche Überprüfung zum Bewertungsstichtag. Notiert das Produkt dann über dem Startpreis, so kündigt die Bank das Zertifikat und zahlt dem Anleger einen höheren, oftmals doppelten Kupon. Der ausgefallene Zusatzbetrag ist somit nicht verloren. In der Regel gilt: Je später die Rückzahlung erfolgt, desto höher steigt der Kupon.
Schafft es der Preis der Aktie oder des Index nicht, den Ausgangswert bis zum letzten Bewertungsstichtag zu übertreffen, so entsteht dem Anleger unter bestimmten Vorraussetzungen kein Verlust des eingesetzten Kapitals. In diesem Fall kommt nämlich eine Sicherheitsschwelle zum Einsatz, die Preisrückschläge bis zu einem vorher definierten Wert auffängt. Üblicherweise liegt die Schwelle bei 60 bis 80 Prozent des Anfangswerts. Nur bei noch stärkeren Preisrückgängen sind Verluste entsprechend der Entwicklung des Basiswerts möglich.
Outperformance-Zertifikate
Anleger wollen kurzfristig von einem starken Anstieg einer Aktie oder eines Index überproportional
profitieren. Mit Outperformance-Zertifikaten können Anleger gehebelt am Preisanstieg des Basiswerts
teilhaben und erhöhen so ihre Chancen im Vergleich zu einem direkten Investment. Gleichzeitig
rechnen sie mit deutlich steigenden Preisen.
Mit Outperformance-Zertifikaten kann bereits bei moderat steigenden Märkten eine überdurchschnittliche Entwicklung erreicht werden. Anleger kaufen dieses Produkt in der Regel zu einem ähnlichen Preis wie die Aktie oder den Index. Wird der zuvor festgelegte Startpreis des Basiswerts überschritten, so können Anleger von den Preisgewinnen überproportional profitieren.
Ermöglicht wird dies durch einen eingebauten Hebel, der ab einer gewissen Schwelle für eine überdurchschnittliche Performance sorgt. Die Höhe des Gewinns ist abhängig von der so genannten Partizipationsrate. Sie gibt an, um wie viel mehr das Zertifikat gegenüber dem Basiswert steigt. Üblicherweise liegt die Partizipationsrate zwischen 120 und 200 Prozent, was einem Hebel von 1,2 bis 2 entspricht. Je stärker der Basiswert steigt, umso mehr profitiert der Anleger, da ab einer bestimmten Schwelle der Gewinn stärker wächst als der Preis des Basiswerts. Fällt der Kurs des Basiswerts, so verhält sich das Outperformance-Zertifikat 1:1 wie die zugrunde liegende Aktie oder der Index. Der Hebel wirkt also nur bei steigenden Preisen.
Mit Outperformance-Zertifikaten kann bereits bei moderat steigenden Märkten eine überdurchschnittliche Entwicklung erreicht werden. Anleger kaufen dieses Produkt in der Regel zu einem ähnlichen Preis wie die Aktie oder den Index. Wird der zuvor festgelegte Startpreis des Basiswerts überschritten, so können Anleger von den Preisgewinnen überproportional profitieren.
Ermöglicht wird dies durch einen eingebauten Hebel, der ab einer gewissen Schwelle für eine überdurchschnittliche Performance sorgt. Die Höhe des Gewinns ist abhängig von der so genannten Partizipationsrate. Sie gibt an, um wie viel mehr das Zertifikat gegenüber dem Basiswert steigt. Üblicherweise liegt die Partizipationsrate zwischen 120 und 200 Prozent, was einem Hebel von 1,2 bis 2 entspricht. Je stärker der Basiswert steigt, umso mehr profitiert der Anleger, da ab einer bestimmten Schwelle der Gewinn stärker wächst als der Preis des Basiswerts. Fällt der Kurs des Basiswerts, so verhält sich das Outperformance-Zertifikat 1:1 wie die zugrunde liegende Aktie oder der Index. Der Hebel wirkt also nur bei steigenden Preisen.
Basket- / Themen-Zertifikate
Mit Basket- und Themen-Zertifikaten können Anleger bereits mit geringen Beträgen an komplexen
Handels- und Investmentstrategien teilhaben, die bislang nur Profis vorbehalten waren. Geeignet
sind diese Zertifikate für Investoren, die von der Dynamik und vom langfristigen Erfolg einer
Branche, eines Landes oder einer Region überzeugt sind und am Ertragspotenzial speziell dieses
Bereichs partizipieren möchten, aber das Risiko meiden wollen, in einzelne Wertpapiere zu
investieren.
Bei Themen-Zertifikaten handelt es sich um Investments, denen Werte aus einer bestimmten Branche oder zu einem bestimmten Thema (Immobilien, Rohstoffe, Währungen etc.) zugrunde liegen. Der Kreativität der Emittenten sind hier keine Grenzen gesetzt: Von Wasser über Bioenergie bis hin zu Wein werden Zertifikate für immer neue Themen entwickelt. Darüber hinaus bieten Basket- und Themen-Zertifikate die Möglichkeit, bereits mit geringen Beträgen in Anlagestrategien zu investieren, die Anlegern bislang aufgrund ihrer Komplexität verschlossen waren. Die thematisch zusammenpassenden Werte werden in einem „Korb“ (engl. „basket“) gebündelt (daher werden diese Zertifikate häufig auch als „Basket-Zertifikate“ bezeichnet), der die Performance der darin enthaltenen Werte widerspiegelt. Anleger partizipieren in der Regel 1:1 an deren Wertentwicklung.
Waren Basket- und Themenzertifikate ursprünglich eher statisch konzipiert, so sind viele Papiere nunmehr in ihrem Aufbau flexibel. Neben der Möglichkeit, einzelne Aktienwerte gegeneinander auszutauschen, können diese auch unterschiedlich gewichtet sein – etwa nach Größe und Bedeutung des Unternehmens oder der erwarteten Preisentwicklung. Verfolgt der Emittent mit dem Zertifikat eine gezielte Strategie, wie etwa die Aktien der fünf größten Unternehmen der Technologiebranche oder die fünf gefragtesten Rohstoffe abzubilden, muss er den Korb zu bestimmten Terminen neu anpassen.
Bei Themen-Zertifikaten handelt es sich um Investments, denen Werte aus einer bestimmten Branche oder zu einem bestimmten Thema (Immobilien, Rohstoffe, Währungen etc.) zugrunde liegen. Der Kreativität der Emittenten sind hier keine Grenzen gesetzt: Von Wasser über Bioenergie bis hin zu Wein werden Zertifikate für immer neue Themen entwickelt. Darüber hinaus bieten Basket- und Themen-Zertifikate die Möglichkeit, bereits mit geringen Beträgen in Anlagestrategien zu investieren, die Anlegern bislang aufgrund ihrer Komplexität verschlossen waren. Die thematisch zusammenpassenden Werte werden in einem „Korb“ (engl. „basket“) gebündelt (daher werden diese Zertifikate häufig auch als „Basket-Zertifikate“ bezeichnet), der die Performance der darin enthaltenen Werte widerspiegelt. Anleger partizipieren in der Regel 1:1 an deren Wertentwicklung.
Waren Basket- und Themenzertifikate ursprünglich eher statisch konzipiert, so sind viele Papiere nunmehr in ihrem Aufbau flexibel. Neben der Möglichkeit, einzelne Aktienwerte gegeneinander auszutauschen, können diese auch unterschiedlich gewichtet sein – etwa nach Größe und Bedeutung des Unternehmens oder der erwarteten Preisentwicklung. Verfolgt der Emittent mit dem Zertifikat eine gezielte Strategie, wie etwa die Aktien der fünf größten Unternehmen der Technologiebranche oder die fünf gefragtesten Rohstoffe abzubilden, muss er den Korb zu bestimmten Terminen neu anpassen.
Knock-out-Zertifikate (Turbo-Zertifikate)
Ähnlich wie bei Optionsscheinen rechnen Anleger bei Knock-out- oder Turbo-Zertifikaten mit stark
fallenden oder stark steigenden Preisen. Allerdings werden die Preisschwankungen kurzfristig, also
innerhalb der nächsten Tage oder Wochen, erwartet.
Turbo-Zertifikate sind Schuldverschreibungen, deren Rückzahlungsbetrag von der Entwicklung eines Basiswerts abhängt. Zu Laufzeitbeginn werden der Ausübungspreis (Strike) und die Barriere festgelegt, die über die Laufzeit konstant bleiben (Ausnahme Open-End-Zertifikate).
Turbo-Zertifikate können als Long-Zertifikate oder als Short-Zertifikate konzipiert sein:
1. Turbo-Long-Zertifikat
Der Emittent kauft für jedes verkaufte Turbo-Long-Zertifikat den entsprechenden Basiswert. Der Kaufpreis des Basiswerts wird von der Bank bis zur Höhe des Ausübungspreises finanziert. Diese Kosten werden dem Investor in Form des Aufgeldes verrechnet. Darüber hinaus trägt der Anleger die Differenz zwischen dem aktuellem Preis des Basiswerts und dem Ausübungspreis (= innerer Wert). Allfällige Dividenden werden berücksichtigt. Der durch den im Vergleich zu einem Direktinvestment für den Kunden geringere Kapitaleinsatz führt letztendlich zur Hebelwirkung.
2. Turbo-Short-Zertifikat
Der Emittent verkauft für jedes verkaufte Turbo-Short-Zertifikat den entsprechenden Basiswert. Der Verkaufspreis des Basiswerts wird von der Bank vereinnahmt und veranlagt. Diese Zinseinnahmen werden dem Investor in Form des Abgeldes gutgeschrieben. Darüber hinaus trägt der Investor die Differenz zwischen dem aktuellen Preis des Basiswerts und dem Ausübungspreis (= innerer Wert). Allfällige Dividenden werden berücksichtigt.
Falls der Preis des Basiswerts einmalig während der Laufzeit die Barriere erreicht oder überschreitet, löst der Emittent den ge- bzw. verkauften Basiswert auf und stellt das Zertifikat fällig. Das Zertifikat wird zum Restwert getilgt. Der mögliche Restwert ergibt sich aus der positiven Differenz zwischen dem Ausübungspreis (Strike) und dem durchschnittlichen Auflösungspreis des Basiswerts.
Die Zertifikate werden am Laufzeitende automatisch getilgt, sofern nicht zuvor die Barriere berührt wurde. Der Tilgungsbetrag entspricht bei Turbo-Long-Zertifikaten der Differenz aus dem Schlusspreis des Basiswerts und dem Ausübungspreis. Bei Turbo-Short-Zertifikaten entspricht der Tilgungsbetrag der Differenz aus dem Ausübungspreis und dem Schlusskurs des Basiswerts.
Turbo-Zertifikate sind Schuldverschreibungen, deren Rückzahlungsbetrag von der Entwicklung eines Basiswerts abhängt. Zu Laufzeitbeginn werden der Ausübungspreis (Strike) und die Barriere festgelegt, die über die Laufzeit konstant bleiben (Ausnahme Open-End-Zertifikate).
Turbo-Zertifikate können als Long-Zertifikate oder als Short-Zertifikate konzipiert sein:
1. Turbo-Long-Zertifikat
Der Emittent kauft für jedes verkaufte Turbo-Long-Zertifikat den entsprechenden Basiswert. Der Kaufpreis des Basiswerts wird von der Bank bis zur Höhe des Ausübungspreises finanziert. Diese Kosten werden dem Investor in Form des Aufgeldes verrechnet. Darüber hinaus trägt der Anleger die Differenz zwischen dem aktuellem Preis des Basiswerts und dem Ausübungspreis (= innerer Wert). Allfällige Dividenden werden berücksichtigt. Der durch den im Vergleich zu einem Direktinvestment für den Kunden geringere Kapitaleinsatz führt letztendlich zur Hebelwirkung.
2. Turbo-Short-Zertifikat
Der Emittent verkauft für jedes verkaufte Turbo-Short-Zertifikat den entsprechenden Basiswert. Der Verkaufspreis des Basiswerts wird von der Bank vereinnahmt und veranlagt. Diese Zinseinnahmen werden dem Investor in Form des Abgeldes gutgeschrieben. Darüber hinaus trägt der Investor die Differenz zwischen dem aktuellen Preis des Basiswerts und dem Ausübungspreis (= innerer Wert). Allfällige Dividenden werden berücksichtigt.
Falls der Preis des Basiswerts einmalig während der Laufzeit die Barriere erreicht oder überschreitet, löst der Emittent den ge- bzw. verkauften Basiswert auf und stellt das Zertifikat fällig. Das Zertifikat wird zum Restwert getilgt. Der mögliche Restwert ergibt sich aus der positiven Differenz zwischen dem Ausübungspreis (Strike) und dem durchschnittlichen Auflösungspreis des Basiswerts.
Die Zertifikate werden am Laufzeitende automatisch getilgt, sofern nicht zuvor die Barriere berührt wurde. Der Tilgungsbetrag entspricht bei Turbo-Long-Zertifikaten der Differenz aus dem Schlusspreis des Basiswerts und dem Ausübungspreis. Bei Turbo-Short-Zertifikaten entspricht der Tilgungsbetrag der Differenz aus dem Ausübungspreis und dem Schlusskurs des Basiswerts.