21.05.2012 English Kontakt

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Kassa- und Terminmarkt

Die Palette von Produkten, die an der Börse gehandelt werden, ist breit. Grundsätzlich kann der Handel in den Kassamarkt und Terminmarkt unterteilt werden:

Der Kassamarkt

Am Kassamarkt werden die so genannten Basiswerte gehandelt – das können Wertpapiere (Aktien und Anleihen) oder Waren, wie zum Beispiel Rohstoffe, sein. Der Kassamarkt zeichnet sich durch das zeitliche Zusammenfallen von Geschäftsabschluss und Geschäftserfüllung aus: Kauft beispielsweise jemand eine Aktie, so ist derjenige ab diesem Moment Miteigentümer am Gesamtvermögen einer Aktiengesellschaft.

Der Terminmarkt

Am Terminmarkt werden Optionen und (Finanz-)Terminkontrakte gehandelt und abgewickelt. Die Erfüllung eines Geschäftes erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt. Preis, Menge und Liefertermin werden aber von den Vertragspartnern bereits bei Geschäftsabschluss fix vereinbart. Ein Beispiel für ein Termingeschäft: Ein Getreideproduzent befürchtet einen Preisverfall für das Getreide, das er in etwa vier Monaten ernten wird. Eine Großbäckerei, die in vier Monaten eine bestimmte Getreidemenge benötigt, befürchtet eine Steigerung des Getreidepreises. Zum Ausgleich ihrer jeweiligen Risiken einigen sich die beiden auf die Lieferung einer bestimmten Getreidemenge zu einem bestimmten Termin und zu einem vorab definierten Preis. Durch dieses Termingeschäft kennen beide Vertragspartner bereits ihren jeweiligen Kauf- und Verkaufspreis im Voraus und können ihre Geschäfte besser planen. Gleichzeitig vergeben sie aber auch die Chance, dass sich der Preis zu ihren Gunsten entwickelt.

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