Ende 2001 übersiedelte die Wiener Börse AG in das Palais Caprara-Geymüller, Wallnerstraße 8, 1010 Wien.

Einführung des prime market und Handelsstart an der EXAA

Anfang 2002 wurde das Marktsegment prime market eingeführt. Unternehmen, die im prime market notieren, müssen die Zulassungskriterien des Börsegesetzes und darüber hinaus erhöhte Transparenz-, Qualitäts- und Publizitätskriterien erfüllen.

Im März 2002 war Handelsstart der österreichschen Strombörse EXAA (Energy Exchange Austria). Mit ihrer Beteiligung an der EXAA unterstützte die Wiener Börse maßgeblich die Schaffung einer Plattform für den Handel mit Energieprodukten.

Die Wiener Börse war von den Markteinbrüchen, wie sie die großen internationalen Börsen Ende 2002 erlebten, verschont geblieben. 2003 begann sich der Kassamarkt der Wiener Börse zu beleben. Investoren suchten nach Alternativen und entdeckten kleinere Börsemärkte. Die Marktkapitalisierung und die Umsätze stiegen durch Börsegänge und Kapitalerhöhungen großer Unternehmen kontinuierlich an. Österreichischen Unternehmen gelang es, sich nach der EU-Erweiterung in Osteuropa gut zu positionieren, was sich auf die Kursentwicklung des ATX positiv auswirkte. Der Aufschwung der Wiener Börse verstärkte das Interesse sowohl inländischer als auch internationaler Investoren am österreichischen Kapitalmarkt.

Wiener Börse baut ihr Börsennetzwerk aus

Ein österreichisches Konsortium, bestehend aus österreichischen Banken, der Wiener Börse AG, und der OeKB, erwarb 2004 die Mehrheit an der Budapester Börse. Diese Partnerschaft war der Grundstein für ein Börse-Netzwerk, das durch Kooperationsabkommen mit zahlreichen Börsen der südosteuropäischen Region wie Bukarest, Zagreb, Belgrad, Sofia, Sarajevo, Montenegro, Banja Luka und Mazedonien stetig erweitert wurde.

Im Juli 2004 kletterte der ATX erstmals über die 2.000 Punkte Marke.

Neues Clearing und anhaltender Aufschwung

Die CCP.A (Central Counter Party Austria) wurde von der Wiener Börse und der OeKB am 2. August 2004 gegründet. Seit Jänner 2005 ist die CCP.A Abwicklungsstelle für alle Börsegeschäfte am Kassa- und Terminmarkt der Wiener Börse.

Im April ging die Raiffeisen International Bank-Holding AG an die Börse, mit einem Emissionsvolumen von EUR 1,1 Mrd. das bisher größte IPO des österreichischen Kapitalmarktes.

Der ATX setzte seinen Aufwärtstrend fort und erreichte im Juni 2005 die 3.000 Punkte Marke. Der Anteil ausländischer Investmenthäuser am Handel an der Wiener Börse betrug Ende 2005 bereits 50 Prozent.

Im Dezember 2005 beschloss die Wiener Börse als weltweit erste Börse mit der Börse Shanghai eine konkrete Produkt-Kooperation. Die Börsen veröffentlichten gemeinsam den CNX (China Traded Index), in dem 30 chinesische Blue Chips enthalten sind.

Im Mai 2006 durchbrach der ATX die 4.000 Punkte Marke. Im selben Monat ging die Österreichische Post AG erfolgreich an die Börse.

Erklärvideos der Wiener Börse.

Auf den Punkt gebracht: Unsere Videos erklären die Börse als Marktplatz, den Weg an die Börse & wie in Wertpapiere veranlagt wird.

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