Gemäß Art. 48 (1) der Richtlinie 2014/65/EU und Art. 7 des RTS 7 muss die Wiener Börse AG jedes Jahr eine risikobasierte Beurteilung ihrer Teilnehmer durchführen und prüfen, ob die Teilnehmer weiterhin die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

  • Vorhandelskontrollen von Preis, Volumen und Wert der Aufträge sowie Systemverwendung und Nachhandelskontrollen der von den Teilnehmern ausgeführten Handelsaktivitäten
  • Qualifikationsanforderungen an Mitarbeiter, die bei den Teilnehmern Schlüsselpositionen bekleiden
  • Technische und funktionale Konformitätstests
  • Richtlinien für die „Kill“-Funktion
  • Sofern der Teilnehmer seinen Kunden direkten elektronischen Zugang zum System gewährt, eine Beschreibung der Ausgestaltung des Zugangs sowie der von den Kunden zu erfüllenden Bedingungen.

Um alle notwendigen Informationen in einem standardisierten Format zu erhalten, erstellt die Wiener Börse AG einen Fragebogen. Die Mitglieder sollen diesen Fragebogen ausfüllen und an die Wiener Börse AG zurücksenden. Darauf basierend wird eine risikobasierte Beurteilung der Teilnehmer durchgeführt und überprüftob diese weiterhin die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Mitglieder, die bis zum 31. Dezember 2017 zugelassen wurden, müssen diesen Fragebogen bis spätestens 31. Dezember 2018 ausgefüllt retournieren. Neue Mitglieder, die ab 3. Jänner 2018 zugelassen werden, müssen diesen im Zuge Ihrer Zulassung bereitstellen.

NEU: Aktuelle Informationen zum Due Diligence Prozess der Wiener Börse AG finden Sie in unserem Rundschreiben 44/2017 (PDF-File 65 KB – Englisch)

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