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Zahlen und News zu Zumtobel, Wienerberger, UBM, Andritz, AT&S, voestalpine...

Die Zumtobel Group hat den Gruppenumsatz in 2021/2022 um 9,9 Prozent auf 1.148,3 Mio. Euro steigern können (Vorjahr: 1.044,5 Mio. Euro). Das operative Ergebnis der Gruppe (EBIT) stieg auf 60,8 Mio. Euro (Vorjahr: 43,4 Mio. Euro), die Umsatzrendite verbesserte sich von 4,2 Prozent auf 5,3 Prozent. Das Ergebnis vor Ertragsteuern stieg auf 47,5 Mio. Euro (Vorjahr: 34,0 Mio. Euro). Das Jahresergebnis blieb stabil bei 45,8Mio. Euro (Vorjahr: 45,6Mio.Euro). Die Dividende für das Geschäftsjahr 2021/22 soll auf 0,35 Euro angehoben werden (Vorjahr 0,2 Euro). Für das Geschäftsjahr 2022/23 wird mit einer Steigerung der Umsatzerlöse in einer Größenordnung von 3 bis 6 Prozent sowie einer EBIT-Marge von 4 bis 5 Prozent gerechnet.

Zumtobel hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 klimaneutral zu wirtschaften. Mit der effizienten LED-Lichtlösung sei man bei Kunden gut aufgestellt und auch die Kreislaufwirtschaft der Produkte werde berücksichtigt, so CEO Alfred Felder. Er rechnet weiter damit, dass die Rohstoff-Situation mit ihrer Preis-Entwicklung weiter angespannt bleiben wird. Auch die Liefer-Thematik, speziell bei Produkten aus China, werde anhalten. Die hohen Inflation werde sich zudem in den Lohnkosten, aufgrund der höheren Lohnabschlüsse, widerspiegeln, so der CEO bei der virtuellen Pressekonferenz. Im laufenden Jahr sollen ca. 70 Mio. Euro investiert werden - vor allem in R&D und Innovationen.

Wienerberger zeigt nach dem starken 1. Quartal auch ein gutes 2. Quartal. Das Unternehmen verzeichnete laut Trading Statement eine hohe Nachfrage und einen starken Auftragseingang in allen Regionen und Geschäftsbereichen. Laut Trading Statement erwartet Wienerberger für die erste Jahreshälfte 2022 eine Steigerung des operativen EBITDA um 74 Prozent auf ca. 530 Mio. Euro im Vergleich zu 305 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2021. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Energie sei im Jahresverlauf jederzeit gegeben gewesen, betont das Unternehmen. Die Gasversorgung in allen Märkten sei derzeit gesichert. Potentielle Unsicherheiten würden nur eine sehr begrenzte Anzahl von Märkten, darunter Deutschland und Österreich, betreffen auf die weniger als 10 Prozent des Konzernumsatzes entfallen, so die Gesellschaft. Für das Gesamtjahr wird die operative EBITDA-Guidance 2022 auf ca. 900 Mio. Euro erhöht (im Mai lag die Schätzung noch bei 750 bis 770 Mio. Euro).

Die UBM Development verkauft die alba Bau | Projekt Management GmbH an das Bauberatungsunternehmen Currie & Brown. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Alba generiert knapp 90 Prozent ihres Geschäfts mit Dritten und ihre Tätigkeit stellt nicht den neuen strategischen Fokus der UBM dar. Mit 75 Mitarbeitern hat die Alba aber einen Anteil von 20 Prozent an der Gesamt-Mitarbeiterzahl der UBM.

Andritz kauft in Italien zu: Bonetti ist ein globaler Hersteller und Lieferant von Schaber-, Kreppschaber- und Streichklingen sowie Schaberhalterungen und liefert auch Serviceleistungen für Papiermaschinen. Das Unternehmen mit rund 150 Mitarbeitern hat einen Jahresumsatz von ca. 25 Mio. Euro und betreibt fünf Produktionsstandorte, davon zwei in Italien (Lainate, Mailand und Cantalupo, Varraze), einen in Sturtevant, WI, USA, einen in Hagen, Deutschland und einen in St. Louis de France, Kanada.

Das neu aufgestellte Management-Team rund um die beiden Co-CEOs Kai Arndt und Michael Pistauer sowie CHRO Silvia Buchinger übernimmt wie geplant und angekündigt mit heute (1.7.2022) die Konzernleitung der Montana Aerospace AG. "Das Ziel ist es, durch Fertigungsqualität und unsere räumliche Nähe zu den OEMs weitere Marktanteile zu gewinnen", so die beiden neuen Co-CEOs Kai Arndt und Michael Pistauer unisono. "Indem wir mit den Fertigungsstandorten möglichst nahe an die weltweit führenden Flugzeughersteller rücken, reduzieren wir die CO2-Bilanz unserer Komponenten massgeblich", so Silvia Buchinger, die für die ESG Strategie der Gruppe verantwortlich ist.

Knaus Tabbert präsentierte 16 neue Reisemobile auf Basis der neuen Fahrgestelle von Mercedes, MAN, Ford und Volkswagen und zwei neue Wohnwagen für die Modelsaison 2023. "Die Stimmung in der Branche und bei unseren Kunden ist nach wie vor hervorragend. Wir werden gemeinsam die Herausforderungen aus angespannten Lieferketten, die auch weiterhin zu Verzögerungen führen können, meistern und sukzessive verringern", beschreibt CEO Wolfgang Speck.

Aktienkäufe: voestalpine-Aufsichtsratmitglied Josef Gritz hat am 28. Juni 1000 Aktien zu je 21,30 Euro erworben, wie aus einer Veröffentlichung hervorgeht. Zuletzt hatten auch schon einige Vorstandsmitglieder die aktuellen Kursniveaus für Zukäufe genutzt.

Research: Bryan Garnier & Co stuft Valneva mit Buy und Kursziel 15,0 Euro ein. Erste Group bestätigt die Halten-Empfehlung für Verbund und erhöht das Kursziel von 81,3 auf 97,0 Euro. Stifel bestätigt das Buy-Rating für AT&S und erhöht das Kursziel von 67,0 auf 74,0 Euro, Kepler Chevreux sagt ebenfalls "Buy" mit Kursziel 65,0 Euro.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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