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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Kursaufschlägen

14.01.2021, 16:32:00

Rendite der zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe um drei Basispunkte auf -0,43 Prozent gefallen

Die Kurse österreichischer Staatsanleihen sind am Donnerstag im Späthandel gestiegen. Im Gegenzug sanken die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um drei Basispunkte auf -0,43 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 12 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future legte um 0,18 Prozent zu.

Ungeachtet einer positiven Stimmung an den internationalen Aktienmärkten legen auch die Anleihen zu. Üblicherweise entwickeln sich die festverzinslichen Wertpapiere in eine andere Richtung als die Aktienbörsen. Unterstützend für die Anleihennotierungen wurden die jüngsten und enttäuschend ausgefallenen US-Arbeitsmarktzahlen gewertet.

Die Zahl der Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA überraschend auf fast eine Million gestiegen. In der Woche bis zum 9. Jänner stellten 965.000 Personen einen Antrag, rund 180.000 mehr als in der Vorwoche und so viele wie seit August nicht mehr. Die Erstanträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt in der größten Volkswirtschaft der Welt wider. Wegen der Coronakrise verharren die wöchentlichen Erstanträge auf sehr hohem Niveau. Zum Vergleich: Vor der Krise hatten die Anträge meist nur bei rund 200.000 gelegen.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  -0,71   -0,65  -0,06       2                       
5 Jahre  -0,69   -0,66  -0,03       5                       
10 Jahre -0,43   -0,40  -0,03       12                      
30 Jahre 0,10    0,13   -0,03       25                      

(Schluss) ste/sto


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Quelle: APA, Meldungen der letzten 4 Wochen