Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service anbieten zu können. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Mehr erfahren Schließen

APA News

ams-Aktionäre winken milliardenschwere Kapitalerhöhung durch

24.01.2020, 17:51:00

Zustimmungsquote von 99,6 Prozent - Im nächsten halben Jahr kann ams bis zu 1,65 Mrd. Euro für die Osram-Übernahme einsammeln

Der steirische Sensor-Spezialist ams kann bei seinen Aktionären im nächsten halben Jahr bis zu 1,65 Mrd. Euro für die Übernahme von Osram einsammeln. Die Anteilseigner winkten die Kapitalerhöhung auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am Firmensitz in Premstätten bei Graz am Freitag mit einer Zustimmungsquote von 99,6 Prozent des Grundkapitals durch, wie das Unternehmen mitteilte.

ams hatte die Öffentlichkeit von dem Aktionärstreffen ausgeschlossen. Mit dem frischen Geld will ams die bis zu 4,6 Mrd. Euro schwere Übernahme des Münchner Lichtkonzerns finanzieren. Bisher hat ams dafür einen Brückenkredit von 4,4 Mrd. Euro erhalten, der mit der Kapitalerhöhung zum Teil abgelöst werden soll. Um wie geplant 1,65 Mrd. Euro zu erlösen, müsste das Unternehmen sein Grundkapital um mindestens die Hälfte erhöhen. Wie hoch die Kapitalerhöhung tatsächlich ausfällt, ließ ams aber offen.

Denn die Übernahme kostet zunächst weniger als geplant. ams hat erst Zugriff auf 60 Prozent der Osram-Aktien, will aber auf mehr als 75 Prozent aufstocken, um die Gewinne von Osram abschöpfen zu können. Die Zustimmung der ams-Aktionäre galt als Formsache. Denn bei einem Nein hätten sie eine noch höhere Verschuldung des Unternehmens riskiert. Die Investmentbanken UBS und HSBC haben den Erlös aus der Kapitalerhöhung garantiert. Das heißt, wenn nicht genügend ams-Aktionäre zugreifen, tragen sie das Risiko, die Papiere bei anderen Investoren unterzubringen.

(Schluss) ivn

 ISIN  AT0000A18XM4  DE000LED4000
 WEB   http://www.osram.de


Preisinformation

OSRAM LICHT AG
AMS AG

Weitere News

Zur News-Übersicht


Disclaimer

Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2019 Wiener Börse AG
Quelle: APA, Meldungen der letzten 4 Wochen