Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service anbieten zu können. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Mehr erfahren Schließen

APA News

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 10.12.2019 - 17.00 Uhr

10.12.2019, 17:05:00

ROUNDUP/Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen steigen erneut deutlich

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten sind erneut deutlich gestiegen. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg im Dezember um 12,8 Punkte auf 10,7 Zähler, wie das Institut am Dienstag in Mannheim mitteilte. Nach dem zweiten deutlichen Anstieg in Folge notiert das Stimmungsbarometer auf dem höchsten Stand seit Februar 2018.

Deutschland: Umsatz in der Bauindustrie wächst weiter kräftig

WIESBADEN - Der Immobilienboom und der Ausbau von Infrastruktur bescheren der Bauindustrie anhaltende gute Geschäfte. Im September stiegen die Umsätze im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. In den ersten neun Monaten verbuchte die Branche ein Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 2,1 Prozent. Im Hochbau stiegen die Umsätze im September um 6,5 Prozent, im Tiefbau um 5,2 Prozent. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Bereich Leitungstiefbau und Kläranlagenbau (plus 14,4 Prozent).

Deutschland: Trendwende bei Zahl der Firmenpleiten: 2020 wohl wieder mehr Fälle

FRANKFURT - Der jahrelange Rückgang der Firmenpleiten in Deutschland ist vorerst beendet. 19 400 Unternehmen werden nach Einschätzung von Creditreform bis zum Ende des laufenden Jahres den Gang zum Insolvenzrichter angetreten haben. Das wären nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei vom Dienstag fast genauso viele wie im Jahr 2018 (19 410 Fälle).

Kreise: Frist für neue US-Strafzölle auf chinesische Waren wird verschoben

NEW YORK - Die für den 15. Dezember angedrohten neuen Strafzölle der USA auf Importe aus China werden laut übereinstimmenden Presseberichten womöglich verschoben. Mit der angedachten Verschiebung sollen weitere Verhandlungen ermöglicht werden, berichtet die Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" am Dienstag. Das Blatt berief sich auf Informationen sowohl von Vertretern der chinesischen als auch der amerikanischen Verhandlungsdelegation. Demnach soll es keine harte Zeitgrenze für die Verhandlungen geben.

Amtsenthebungsverfahren: Demokraten stellen Anklage gegen Trump vor

WASHINGTON - Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus wollen Präsident Donald Trump im Rahmen eines Amtsenthebungsverfahrens wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Ermittlungen des Parlaments anklagen. Die am Dienstag vorgestellten Anklagepunkte sind eine Voraussetzung für eine Abstimmung zu Trumps möglicher Amtsenthebung (Impeachment) im Plenum der Parlamentskammer.

USA: Produktivität fällt erstmals seit vier Jahren

WASHINGTON - In den USA ist die Produktivität der Wirtschaft erstmals seit knapp vier Jahren gefallen. Auf das Jahr hochgerechnet fiel der Output je Stunde im dritten Quartal um 0,2 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag in einer zweiten Schätzung mitteilte. Es ist der erste Rückgang seit dem Schlussquartal 2015. In einer ersten Schätzung war ein etwas stärkerer Rückgang um 0,3 Prozent ermittelt worden.

Freihandel in Nordamerika: Einigung auf Nafta-Nachfolgeabkommen USMCA

WASHINGTON - Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus und die Regierung haben sich nach zähen Verhandlungen auf ein umfassendes Freihandelsabkommen für die USA, Mexiko und Kanada verständigt. Nun soll das USMCA genannte Abkommen in Kürze vom Parlament ratifiziert werden. Der Pakt umfasse jetzt strengere Regeln für die Rechte von Arbeitnehmern, verschreibungspflichtige Medikamente und den Umweltschutz, sagte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, am Dienstag vor Journalisten in Washington.

China: Inflation so hoch wie zuletzt 2012

PEKING - Die Inflation in China hat sich im November überraschend deutlich beschleunigt. Die Verbraucherpreise legten im Jahresvergleich um 4,5 Prozent zu, wie das Statistikamt am Dienstag in Peking mitteilte. Die Inflation ist damit so hoch wie zuletzt 2012. Grund sind stark gestiegene Schweinepreise. Analysten hatten im Schnitt bei den Verbraucherpreisen nur mit einem Anstieg von 4,3 Prozent gerechnet. Im Oktober hatte die Inflation wegen stark gestiegener Schweinepreise bereits deutlich zugelegt. Die Verbraucherpreise hatten sich um 3,8 Prozent erhöht.

Britische Wirtschaft stagniert im Oktober

LONDON - Die britische Wirtschaft ist im Oktober erneut nicht vom Fleck gekommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte gegenüber dem Vormonat, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um 0,1 Prozent erwartet. Es ist bereits der dritte Monat in Folge ohne Wachstum. Im August und September war das BIP sogar zurückgegangen.

Großbritannien: Industrieproduktion steigt weniger als erwartet

LONDON - In Großbritannien ist die Industrieproduktion im Oktober etwas weniger als erwartet gestiegen. Die Produktion sei um 0,1 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das Statistikamt ONS am Dienstag in London mit. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Im Vormonat war die Industrieproduktion noch um 0,3 Prozent gefallen.

Italien: Industrieproduktion sinkt stärker als erwartet

ROM - In Italien ist die Industrieproduktion im Oktober stärker als erwartet gefallen. Die Produktion sei um 0,3 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das Statistikamt Istat am Dienstag in Rom mit. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich einen Rückgang um 0,2 Prozent erwartet. Im Vormonat war die Produktion um 0,4 Prozent gefallen. Vor allem der Rückgang der Produktion von Investitionsgütern belastete die Gesamtproduktion.

Frankreich: Industrieproduktion steigt stärker als erwartet

PARIS - Die französische Industrie hat ihre Produktion im Oktober stärker als erwartet ausgeweitet. Die Produktion stieg insgesamt um 0,4 Prozent zum Vormonat, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Zudem wurde der Zuwachs im September von zunächst 0,3 Prozent auf 0,4 Prozent nach oben revidiert.

WTO-Krisendiplomatie auf Hochtouren - Einigung nicht in Sicht

GENF - Der drohende Stillstand eines wichtigen Gremiums der Welthandelsorganisation (WTO) hat Botschafter aus aller Welt am Organisationssitz in Genf in den Krisenmodus versetzt. Weil die USA die Ernennung neuer Berufungsrichter seit Jahren blockieren, stand die Berufungsinstanz im Streitschlichtungsverfahren vor dem Aus. Am Dienstag war wenige Stunden vor dem Ablauf des Mandats von zwei der drei verbliebenen Richter um 23.59 Uhr keine Einigung in Sicht. Berufungen sind nur möglich, wenn mindestens drei Richter im Amt sind.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

AXC0266 2019-12-10/17:05


Weitere News

Zur News-Übersicht


Disclaimer

Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2019 Wiener Börse AG
Quelle: APA, Meldungen der letzten 4 Wochen