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APA News

EU-Gericht bestätigt Millionenstrafen gegen Computer-Zulieferer

12.07.2019, 11:01:00

Das EU-Gericht hat Millionenstrafen gegen Sony <JP3435000009>, Toshiba <JP3592200004> und andere Hersteller bestätigt, die in einem Kartell die Preise für Computerteile hochgetrieben haben sollen. Die EU-Richter wiesen am Freitag eine Klage der Unternehmen gegen die Geldbußen von zusammen mehr als 100 Millionen Euro zurück.

Die EU-Kommission war 2015 gegen die asiatischen Konzerne vorgegangen. Nach Erkenntnissen der Brüsseler Behörde hatten sie sich bei Ausschreibungen der PC-Hersteller Dell und Hewlett Packard für optische Laufwerke zwischen 2004 und 2008 abgesprochen und so den Wettbewerb ausgehebelt. Das EU-Gericht bestätigte jetzt das Vorgehen der Kommission und die Geldbußen.

Von verschiedenen Unternehmen der Sony-Gruppe forderte die Kommission insgesamt knapp 31 Millionen Euro, von Hitachi-LG rund 37 Millionen Euro und von Toshiba Samsung <KR7005930003> gut 41 Millionen Euro. Quanta Storage kam mit 7,1 Millionen Euro Geldbuße davon. Philips <NL0000009538> und Lite-On wurden verschont, weil sie das Kartell angezeigt hatten./vsr/DP/stk

 ISIN  JP3435000009  NL0000009538  KR7005930003  JP3592200004

AXC0083 2019-07-12/11:01


Preisinformation

SONY CORP
PHILIPS NV
TOSHIBA CORP

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Quelle: APA, Meldungen der letzten 4 Wochen