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APA News

Addiko an der Börse - Ab Montag im ATX prime

12.07.2019, 10:21:00

Börsenchef gratuliert - Drei von acht Börsengängen aus dem deutschsprachigen Raum heuer in Wien

Die aus dem Südosteuropabankennetz der einstigen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangene Addiko Bank hat am Freitag in Wien ihr Börsendebüt gegeben. Die Aktie begann den Handel in einem eher verhaltenen europäischen Börsenumfeld über dem Ausgabepreis. Ab dem zweiten Handelstag, dem 15. Juli 2019, wird Addiko im Index ATX prime geführt.

Das teilte die Wiener Börse heute zum Handelsbeginn mit. Im Prime Market ist die neue Bank-Aktie seit heute unter dem Kürzel ADKO (ISIN: AT000ADDIKO0) gelistet.

Das Management der Wiener Börse ist mit dem gelungenen Börsendebüt zufrieden. Immerhin erfolgten heuer bisher drei von acht Börsengängen aus dem deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Schweiz) in Wien: "Gratulation an Addiko. In einem anspruchsvollen Umfeld gelingt der Bank der 2019 bisher größte Börsengang im Finanz-Bereich in ganz Europa", schrieb Börsenchef Christoph Boschan in einer Aussendung.

Koordiniert wurde die Transaktion von Citigroup und Goldman Sachs. Joint Bookrunner waren Erste Group Bank, Keefe, Bruyette & Woods und Raiffeisen Centrobank.

Die Mehrheit der Aktien (Streubesitz: 55 Prozent) ist an institutionelle Börseninvestoren verkauft worden. Zu Handelsstart lag der Börsenwert bei 345 Mio. Euro, kurz nach 10 Uhr belief sich die Marktkapitalisierung auf 328 Mio. Euro, bei einem Kurs von 16,80 Euro.

Addiko besitzt in Österreich die Bankkonzession, ihre sechs Tochterbanken liegen in fünf Ländern Südosteuropas: Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro.

Nach dem Kollaps der Kärntner Hypo Alpe Adria und deren Notverstaatlichung im Jahr 2009 hatte der österreichische Staat finanzkräftige Investoren für die ausgedehnte Balkan-Bankenaktivitäten gesucht. Mitte 2015 ging die ehemalige Hypo-Balkanbank schließlich an den US-Fonds Advent, unter minderheitlicher Hereinnahme der EBRD. 2017 hat die in der Zwischenzeit von Altlasten erleichterte Balkan-Bank unter ihren neuen Aktionären die Verlustzone verlassen. Faule Kredite verblieben in der weiter staatlichen österreichischen Bad Bank Heta.

(Schluss) rf/mad

 ISIN  AT000ADDIKO0
 WEB   https://www.addiko.com/
       http://www.wienerborse.at


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Quelle: APA, Meldungen der letzten 4 Wochen