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APA News

Neuer RBI-Chef erwartet Zinserhöhungen erst im 2. Halbjahr 2018

20.03.2017, 22:38:00

Russland-Sanktionen schaden nicht direkt - Bemühen um mehr Frauen im Vorstand

Der neue Chef der Raiffeisen Bank International (RBI) erwartet erst im zweiten Halbjahr 2018 Zinserhöhungen in Europa. Bis 2018 bleibe es daher "spannend" für den privaten Anleger, wenn er seine Anlagen vor der Inflation schützen wolle, sagte Johann Strobl in der "ZiB2". Die RBI werde ab sofort wieder mehr Kredite vergeben und deshalb auch mehr Erträge erzielen, kündigte er an.

Eine Kreditklemme habe es aber nicht gegeben. Vielmehr sei die Nachfrage nach Krediten schwach gewesen und neue Firmen seien als Kreditanbieter auf den Markt gekommen. Die Russland-Sanktionen wiederum "schaden uns nicht direkt, aber sie sind sehr aufwendig für uns", so Strobl. Denn jede Transaktion müsse sehr genau geprüft werden, damit kein Fehler passiere. Zwar gebe es bei Exporten nach Russland und Garantien einen kleinen Rückgang, "aber das macht nicht sehr viel aus".

Auf die reine Männerrunde im Vorstand angesprochen, sagte Strobl: "Wir haben offenbar ein Problem, in die oberen Führungsebenen Frauen zu bekommen." Er könne nicht sagen warum, denn auf Mitarbeiterebene und in den unteren Führungsebenen sei das Verhältnis ausgeglichen. "Aber ich werde mir das genau anschauen und Verbesserungen suchen" versprach er. Und seinen Posten habe er bekommen, obwohl er kein Jäger sei, so Strobl auf eine Frage.

(Schluss) tsk/tsc

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Quelle: APA, Meldungen der letzten 4 Wochen


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