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Informant sieht Wiener Firma in Causa Wirecard verstrickt - Zeitung

01/08/2021, 12:52:00

Laut "Standard" prüft Korruptionsstaatsanwaltschaft Meldung eines Whistleblowers

In der Causa rund um den Bilanzskandal Wirecard prüft die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) die Meldung eines Whistleblowers, die am 25. Juni bei der Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA eingegangen ist, berichtet der "Standard" (Freitagausgabe). Diese habe den Tipp weiter geleitet. Anfang Juni war der Skandal explodiert.

Dem Blatt zufolge lenkte der Anzeiger den Blick der Ermittler auf britische Gesellschaften, die Töchter in Wien hätten und zu einer Gesellschaft aus Singapur gehörten. Hier schließe sich, laut Hinweisgeber, der Kreis zu Ex-Wirecard-Finanzchef Jan Marsalek (er ist gebürtiger Wiener, ebenso wie der in deutscher U-Haft befindliche Ex-Vorstandschef Markus Braun), nach dem international gefahndet wird. Marsalek habe, zitierte der "Standard" ohne Angaben von Quellen, maßgeblich Einfluss auf die Singapur-Gesellschaft genommen und sie und die britischen Unternehmen "zu schlechten Entscheidungen über schlechtes Geld gezwungen". Die Wien-Tochter habe, so der Zeitungsbericht, fragwürdige Transaktionen der Singapur-Gesellschaft in ihre Systeme bzw. Bücher übernommen, um sie zu "reinigen" - es gehe um Geldwäsche, Betrug und andere Verstöße. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(Schluss) rf/kan

 ISIN  DE0007472060
 WEB   http://www.wirecard.de


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Quelle: APA, Meldungen der letzten 4 Wochen