Wiener Aktienmarkt vorbörslich tiefer erwartet
Vor EZB-Entscheid
Rund 40 Minuten vor Handelsbeginn sahen Bankenindikationen den ATX 0,5 Prozent im Minus bei 5.720 Punkten. Das europäische Umfeld wird gut behauptet erwartet.
In Asien setzten sich die Kursverluste bei einzelnen Techwerten fort. Anleger wägen weiter ab, welche Unternehmen zu den Gewinnern und Verlierern der Künstlichen Intelligenz (KI) zählen, und hinterfragen zunehmend die hohen Investitionssummen. Jüngstes Beispiel ist die Google-Mutter Alphabet, die im KI-Wettlauf ihre Ausgaben deutlich ausweitet.
Die OMV-Aktien, die Vortags positiv auf Zahlen reagiert hatten, könnten neue Impulse durch Analystenkommentare erhalten. Barclays bestätigte ihre "Underweight"-Einschätzung und ihr Kursziel von 47 Euro. Niedrigere Rohstoffpreise, normalere Raffineriemargen und eine anhaltende Schwäche im Chemiegeschäft ließen für 2026 auf eine zurückgehende zugrunde liegende Performance schließen, so Barclays-Analyst Ramachandra Kamath.
Auch die kanadische Bank RBC hielt an ihrem "Underperform"-Rating für die OMV fest. HSBC senkte ihre Empfehlung auf "Reduce" mit einem Kursziel von 44 Euro.
Am Mittwoch hatte der ATX um 0,26 Prozent höher bei 5.748,06 Punkten geschlossen. Stark gesucht waren nach der Vorlage gut aufgenommener Jahresergebnisse OMV-Aktien und legten 5,3 Prozent zu.
Die größten Kursgewinner im prime market am Mittwoch:
AT&S +8,37% 50,50 Euro Lenzing +7,06% 27,30 Euro OMV +5,27% 52,95 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Mittwoch:
Addiko Bank -3,02% 25,70 Euro Rosenbauer -2,68% 47,20 Euro Erste Group -2,08% 108,50 Euro
spa
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Quelle: APA
