APA News

Wiener Börse (Eröffnung) - ATX legt leicht um 0,12 Prozent zu

04/22/2021, 10:03:00

Bankenaktien verlieren wie bereits am Vortag und bremsen damit heimischen Leitindex

Die Wiener Börse hat sich am Donnerstagvormittag mit leichten Zuwächsen präsentiert. Der ATX gewann bis etwa 9.50 Uhr um 0,12 Prozent auf 3.155,88 Einheiten. Unterstützend wurden europaweit die starken Vorgaben von der Wall Street vom Vorabend gewertet. Am heimischen Markt bremsten wie bereits am Vortag die Verluste der schwergewichteten Banken den ATX.

Die Aktionäre der BAWAG mussten ein Minus von 0,9 Prozent hinnehmen. Raiffeisen Bank International verbilligten sich um 0,8 Prozent und Erste Group kamen um 0,6 Prozent zurück.

Nach der Vorlage von Geschäftszahlen legten Immofinanz 0,5 Prozent zu. Trotz eines hohen Verlusts von 165,9 Mio. Euro im Vorjahr wegen pandemiebedingten Abwertungen will die auf Büro- und Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Unternehmen nach einem dividendenlosen Jahr 2019 nun für 2020 wieder Geld an die Aktionäre zahlen. Geplant sind 0,55 Euro pro Aktie an Ausschüttung. Die Mieterlöse wuchsen im abgelaufenen Jahr leicht, die Cash-Größe FFO 1 blieb stabil.

Die Lenzing-Titel zogen nach einem erhöhten Ausblick um 3,5 Prozent hoch. Der Faserhersteller startete besser als erwartet in das Geschäftsjahr 2021 und hebt ihre Gewinnprognose an. Die Lenzing Gruppe erwartet nun trotz der weiterhin hohen Volatilität im Textilsektor aufgrund der Corona-Pandemie, dass das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2021 mindestens auf dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019 liegen wird. Das vorläufige Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) des Faserherstellers stieg im ersten Quartal 2021 um 36,8 Prozent auf 94,5 Mio. Euro.

Polytec legten 1,9 Prozent zu. Der oberösterreichische Autozulieferer hat 2020 die Coronakrise zu spüren bekommen. Gewinn und Umsatz sind gesunken. Der Umsatz sank um 16,8 Prozent auf 522 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern fiel auf 9,5 Mio. Euro, nach 23,1 Mio. Euro im Vorjahr.

Addiko Bank gaben 0,4 Prozent auf 12,7 Euro ab. Die Analysten von Wood & Company haben die Bewertung der Aktien mit "Buy" neu aufgenommen. Als Kursziel errechneten die Experten 18,10 Euro.

Andritz verteuerten sich um zwei Prozent. Der Grazer Maschinenbauer hat den Auftrag zur Lieferung eines neuen Rückgewinnungskessels für das BillerudKorsnäs-Werk in Frövi in Schweden erhalten. Über den Auftragswert wurde Stillschweigen vereinbart, allerdings sind vergleichbare Anlagen erfahrungsgemäß im Wert von rund 100 Mio. Euro.

(Schluss) ste/spo

 ISIN  AT0000999982


Preisinformation

Austrian Traded Index in EUR

Weitere News

Zur News-Übersicht


Disclaimer

Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2021 Wiener Börse AG
Quelle: APA, Meldungen der letzten 4 Wochen