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Ein Interview mit Mag. Martin Hinteregger, Leiter der Abteilung Group Equity
Capital Markets der Erste Group zu seiner Einschätzung der aktuellen
Marktsituation.
Derzeit gibt es weltweit kaum IPOs, woran liegt das?
Seitens der Unternehmen liegt das daran, dass die Bewertungsniveaus aufgrund der
Kurseinbrüche an den Weltbörsen massiv gelitten haben und die von den
Eigentümern erwarteten IPO-Bewertungen in den meisten Fällen nicht realisiert
werden können. Investorenseitig besteht massive Risikoaversion, die meisten
Fonds leiden zudem unter beträchtlichen Mittelabflüssen und haben daher weder
den Risikoappetit, noch die Mittel, um in IPOs zu gehen. Beides zusammen
bedeutet, dass ein IPO derzeit mit enormem Realisierungsrisiko behaftet wäre und
wenn überhaupt, dann nur mit einem massiven Abschlag zum fairen Wert des
Unternehmens gebracht werden könnte.
Wann werden wir wieder Transaktionen sehen?
Hier muss man ziemlich differenzieren. „Not-Kapitalerhöhungen“ - also
Kapitalerhöhungen mit massivem Discount für Emittenten mit dringendem
Kapital-Bedürfnis - wird es auch während der Krise weiterhin geben.
Nach einigen Monaten der Stabilisierung an den Börsen und einem Rückgang der
Volatilität erwarten wir dann auch, dass die ersten Kapitalerhöhungen zur
Umsetzung expansiver Vorhaben wieder in den Markt kommen. Wir rechnen aber
frühestens im 2. Quartal 2009 damit, wahrscheinlich sogar eher erst in der
zweiten Jahreshälfte. Convertibles könnten schon früher wieder interessanter
werden. Je nach Erfolg dieser Deals werden dann in einer zweiten Welle auch
wieder IPOs auf den Markt kommen. Zu Beginn größere Deals namhafter Emittenten,
die sich die Eisbrecher-Funktion zutrauen. Kleinere Transaktionen von unter 100
Mio EUR werden wohl in der zweiten Jahreshälfte 2009 noch nicht so leicht zu
platzieren sein, da davon auszugehen sein wird, dass Investoren bei kleineren
Deals eher zurückhaltend reagieren werden.
Was machen Sie denn mit Ihren IPO-Kandidaten?
Wir haben derzeit einige Mandate in Österreich und den CEE-Ländern, in denen die
Erste Group tätig ist. Je nach Branche und Land bestehen durchaus
unterschiedliche Möglichkeiten, diese Unternehmen bis zum IPO mit Kapital zu
versorgen.
Wie sehen diese Zwischenfinanzierungsvarianten
konkret aus?
Generell gilt, dass Private Equity Fonds eine reizvolle Zwischenfinanzierung am
Weg zur Börse sind, auch die Möglichkeit der Hereinnahme eines strategischen
Partners kann in vielen Fällen geprüft werden. Zwar haben auch hier die
Bewertungen gelitten, beide Optionen stärken aber in den meisten Fällen die
Investment Story für einen späteren Börsegang. Auch die Erste Group selbst prüft
laufend Investments in reizvolle Geschäftsmodelle und für unsere „Key Clients“
steht natürlich auch nach wie vor die Fremdkapital-Finanzierung offen.
IPO-Kandidaten, deren unmittelbarer Finanzierungsbedarf gedeckt werden kann,
bereiten wir auch mittelfristig mit gezielter Beratung auf die Börse vor, sodass
wir mit Sicherheit einige interessante Deals sehen, sobald die Märkte wieder auf
gehen.
Herr Hinteregger, Sie leiten eine sehr große
Capital Markets-Abteilung in Österreich. Was machen
Sie mit Ihrer Mannschaft während der nächsten
IPO-losen Monate?
Eine gute und nicht ganz unberechtigte Frage. Wir beschäftigen derzeit in
unserem Kapitalmarkt-Teams in Wien und Prag 16 langjährig erfahrene
Professionals. Etwa ein Drittel dieser Leute kümmert sich weiter um die
Vorbereitung unserer IPO-Kandidaten, alle anderen arbeiten dealbezogen in
anderen Abteilungen der Erste Group mit, beispielsweise im M&A-Bereich, aber
auch in der Projekt- und Infrastruktur-Finanzierung, Acquisition- und Corporate
Finance sowie in „Special Solutions“, wo es sehr stark auf das
Strukturierungs-Knowhow meiner Mannschaft ankommt.
Vielen Dank für das Gespräch und hoffen wir auf eine Erholung der Märkte!
Die Wiener Börse spricht im Zuge ihrer internationalen IPO Strategie auch
ukrainische Unternehmen an, um sie auf den Wiener Finanzplatz aufmerksam zu
machen. Am 20. Oktober 2008 fand in Kooperation mit Beiten Burkhardt, Ernst &
Young, Mondl Leuthner Rechtsanwälte und der Raiffeisen Centrobank AG eine
Veranstaltung rund um das Thema Börsegang in Kiew, Ukraine statt.
32 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit um sich im Detail über das
Finanzierungsinstrumente Initial Public Offering aus den verschiedensten
Blickwinkeln, sowie einen Einblick in Corporate Bonds an der Wiener Börse, zu
informieren.
Beatrix Schlaffer, Key Account Manager IPO meint:
„Da es sich bei diesen Unternehmen vorwiegend um mid caps handelt
sehen wir sie an der Wiener Börse als feinen und exklusiven Finanzplatz sehr gut
aufgehoben.“ Der Börseplatz Wien hat sich für Unternehmen und Investoren als
Drehscheibe zwischen Ost und West mittlerweile fest verankert. Viele an der
Wiener Börse notierten Unternehmen sind im zentral- und osteuropäischen Raum
engagiert. Börsengänge von Unternehmen mit Bezug auf diese Märkte wurden bisher
von österreichischen und vor allem internationalen Investoren ausgezeichnet
angenommen.
Positiv überrascht zeigten sich die Unternehmen zum umfassenden
Serviceangebot der Wiener Börse, insbesondere an dem Roadshow-Programm an
wichtigen internationalen Finanzplätzen. (Anm. Redaktion: wir bieten unseren
Emittenten die Möglichkeit sich bis zu 12x/Jahr an internationalen Finanzplätzen
wie New York, London, Tokio etc. bei eigens organisierten Investorenkonferenzen
zu präsentieren um ihre Visibilität und Nachfrage zu steigern)
Aktuelle Statements unserer Kooperationspartner zum gemeinsamen Workshop:
- Mag Katrin Gögele-Celeda von der Raiffeisen
Centrobank
„Der Workshop zum Thema "Going Public" in
Kiew ist
eine von vielen, erfolgreichen Initiativen der
Wiener Börse den österreichischen Kapitalmarkt in
der Ukraine einem breiten Publikum bekannt zu
machen. Nachdem von den Vortragenden ein
weitreichendes Spektrum an Informationen
vermittelt wurde, war der Andrang zum Workshop
entsprechend groß.
Das Interesse der zahlreichen Teilnehmer bezog
sich auf das herausfordernde Marktumfeld sowie die
notwendigen Schritte in Richtung Börsegang.
Besonderes Augenmerk sollte, gerade in der
aktuellen Marktsituation, auf die Vorbereitung des
Unternehmens im Rahmen einer Pre-IPO Beratung
gelegt werden. Die rechtzeitige Positionierung des
Unternehmens bietet die geeignete Basis, um sich
bei einem stabilisierenden Marktumfeld mittels
Börsengang eine wertvolle Finanzierungsalternative
zu erschließen.“
- Herr Kostiantyn Neviadomskyi, Partner bei
Ernst & Young behandelte aus Sicht des
Wirtschaftsprüfers die wichtige Frage „Is your
company ready for an IPO?”. Wichtige Themen wie
Unternehmensstrategie, Steuern, Corporate Finance
und IFRS wurden beleuchtet. Inbesondere die
Umstellung auf IFRS wurde speziell hinterfragt und
fand großes Interesse bei den Unternehmen.
- Mag. Robert Leuthner, Partner bei Mondl
Leuthner Rechtsanwälte
„Die Ukraine ist ein ausgesprochen interessanter
Markt und ich war überrascht von dem großen
Interesse ukrainischer Unternehmen an der
Veranstaltung - trotz oder vielleicht gerade wegen
der derzeitigen Finanzkrise. Von besonderem
Interesse in den Gesprächen mit Teilnehmern war
die Frage der Unternehmensstruktur eines
potentiellen Emittenten. Aufgrund meiner
langjährigen Erfahrung im IPO Geschäft wäre die
Begleitung einer Transaktion mit einem Emittenten
aus einem Nicht-EU Staat sehr interessant.“
- Marina Tegypko, Beiten Burkhardt
“Die Vertreter der Wiener Börse stellten
verschiedene Produkte vor, die den Emittenten
angeboten und an der Wiener Börse gehandelt
werden, während andere Referenten die mit der
Platzierung einer Wertpapieremission an der Wiener
Börse verbundenen kommerziellen, rechtlichen und
bilanziellen Aspekte aus der Sicht eines
ukrainischen Emittenten behandelten. Die
Teilnehmer aus der Ukraine spielten im Rahmen des
Workshops eine aktive Rolle, indem sie sich an den
Diskussionen beteiligten und praxisbezogene Fragen
– insbesondere zur Erstellung von Finanzberichten
nach IFRS – stellten. Dies bestätigt das
anhaltende Interesse seitens ukrainischer
Unternehmen, durch die Emission und
Börsenzulassung von Wertpapieren Kapital über
internationale Börsen aufzunehmen.“
Die Wiener Börse dankt allen Kooperationspartnern und plant aufgrund der hohen
Nachfrage eine Fortsetzung des Workshops im Frühjahr 2009 in der Ukraine – wir
halten Sie auf dem Laufenden!
Sollten auch Sie Interesse an einem maßgeschneiderten IPO Workshop für Ihr
Unternehmen haben stehen wir Ihnen gerne mit unserem Team zur Verfügung.
Kontaktieren Sie bitte Frau Barbara Dorfmeister, Tel. +43 1 531 65 – 269,
barbara.dorfmeister@wienerborse.at.
Studienergebnisse für den Untersuchungszeitraum 1. Halbjahr 2008 für ATX Prime
Unternehmen zeigen folgende Ergebnisse auf:
Der Zufluss an Investments in österreichischen Aktien wird zunehmend
internationaler. Zwar sind – nach Ländern geordnet – die USA, Großbritannien,
Deutschland und Frankreich nach wie vor die größten Auslandsinvestoren in den
ATX Prime Market. Doch die Investorenbasis wird zunehmend breiter: Unter den
Top-10 Investoren rangieren nun auch Länder wie die Niederlande, Polen oder
Kanada. Institutionelle Investoren aus Österreich liegen auf Platz 4 in der
Länderreihung.

Die von IPREO ermittelte Portfolio Turnover
Ratio – sie gibt an, wie oft institutionelle
Investoren Wertpapiere in ihren Beständen pro
Jahr umschichten – ergibt ein grundsätzlich
längerfristig ausgerichtetes Engagement am
österreichischen Aktienmarkt. Rund 89% der
Investoren weisen eine niedrige bzw. maximal
moderate Umschlagshäufigkeiten aus, nur 11%
eine hohe bis sehr hohe.

Die aktuellen Ereignisse auf allen internationalen Finanzplätzen relativieren
freilich die Studienergebnisse, da sie die jüngsten Entwicklungen nicht
abbilden. Internationale Investoren steigen zuerst aus kleineren Märkten aus und
können mit ihren großen Umsatzvolumina starke Kursbewegungen auslösen.
DENNOCH: Der Großteil der an der Wiener Börse notierten Unternehmen weist nach
wie vor sehr gute Fundamentaldaten auf. Die KGVs liegen zur Zeit sehr niedrig
und damit günstig für Investoren. Daher ist damit zu rechnen, dass sich
internationale Institutionelle, wenn sich die Aktienmärkte stabilisiert haben,
an die österreichischen Unternehmen erinnern und die günstigen Kurse für einen
erneuten Einstieg nutzen werden. Ihr in weniger volatilen Zeiten grundsätzlich
langfristiges Interesse am Finanzplatz Wien ist dabei als ein sehr positives
Signal für den heimischen Markt zu sehen!
Als kostenloses Informationsservice der Wiener Börse für börsenotierte
Unternehmen wird jedes Jahr eine Informationsbroschüre für interessierte Anleger
aufgelegt. Ziel ist einen Überblick über alle an der Wiener Börse notierten
Unternehmen zu bieten.
Die Broschüre „Ich investiere in österreichische Aktien. Börsenotierte
Unternehmen in Österreich 2008/09“ erscheint dieser Tage mit einer Gesamtauflage
von 73.000 Stück und findet bei Finanzberatern großen Anklang:
- Rund 44.000 Exemplare davon sind im
Co-Branding mit Banken, an die mehr als 51.000
Stück ausgeliefert werden.
- Ein weiterer Teil der Auflage – rund
15.000 Stück – wird im Rahmen einer
Kooperation mit dem ORF an Abonnenten der
„Nachlese“ verschickt, der Rest kommt bei
diversen Veranstaltungen der Wiener Börse zum
Einsatz.
Zum zweiten Mal beigelegt sind heuer die „Börsegeschichten“, eine Fortsetzung
der im Vorjahr begonnenen Fotostory, die diesmal auf humorvolle und
unterhaltsame Weise über die Erlebnisse der Protagonistin als frisch gebackene
Aktionärin informiert.
Bei Interesse schicken wir Ihnen sehr gerne ein Exemplar zu. Bestellungen bitte
an Herrn Wolfgang Bendel, Tel. +43 1 531 65 – 201,
wolfgang.bendel@wienerborse.at.
Börse Prag - Vertragsunterzeichnung
Die Wiener Börse erwirbt 92,4 % an der Börse Prag, die entsprechenden Verträge
wurden am 7. November 2008 in Prag unterzeichnet.
Somit ist die Wiener Börse nach der Anteilsaufstockung an der Börse Budapest und
dem Anteilserwerb der Börse Laibach zum Mehrheitseigentümer an drei
osteuropäischen Börsen geworden. Ziel ist in Zukunft maßgeblich an der Stärkung
des zentral- und osteuropäischen Kapitalmarktes mitzuwirken! Mitglied des
Vorstandes Dr. Michael Buhl: „Wir sehen uns als Langzeitinvestor und werden als
neue Mehrheitseigentümer aktiv an der Entwicklung der benachbarten Börsen
mitarbeiten. Der Schwerpunkt wird in der Zusammenarbeit im Produkt-,
Datenvertriebs- und Indexbereich liegen.“
Historie und aktueller Status
- Übernahme der Anteile (81,01%) an der
Börse Laibach genehmigt
Im Juni 2008 hat die Wiener Börse AG den
Zuschlag für den 81,01%-Anteil an der Börse
Laibach erhalten, im Oktober wurde der Erwerb
vom slowenischen Kartellamt nun genehmigt.
- Anteile an der Börse Budapest auf 50,4%
erhöht
Bereits im September genehmigte die
ungarischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (PSZÁF)
die Übernahme der Anteile der UniCredit Bank
Hungary Zrt., Raiffeisen Zentralbank
Österreich AG, der Erste Group Bank AG und der
Erste Befektesi durch die Wiener Börse AG und
die Oesterreichische Kontrollbank AG. Der
Anteil der Wiener Börse AG beträgt nun 50,453
%, die Oesterreichische Kontrollbank erhöht
ihren Anteil auf 18,345 %. In Summe beläuft
sich der Anteil des österreichischen
Konsortiums weiterhin auf 68,798%.
Wiener Börse an weiteren strategischen Beteiligungen interessiert
Zudem besteht – ohne kapitalmäßige Verschränkung – eine enge Zusammenarbeit mit
der Börse Bukarest, deren Kursdaten die Wiener Börse ebenso vertreibt wie jene
der Börse Budapest. Zusätzlich hat die Wiener Börse Kooperationsabkommen mit
zahlreichen anderen Börsen der Region Zentral- und Osteuropa abgeschlossen,
weitere Datenvertriebsabkommen bestehen mit den Börsen Banja Luka und Sarajevo.
Die Kooperation mit der Wiener Börse rückt die Partnerbörsen vermehrt in den
Blickpunkt der Aufmerksamkeit internationaler Investoren, wodurch sie mittel-
bis längerfristig von höheren Umsätzen profitieren. Prinzipiell ist die Wiener
Börse an Beteiligungen an allen zentral- und osteuropäischen Börsen
interessiert, wo sie als strategischer Partner willkommen ist.
|
Datum |
Veranstaltung/Veranstalter |
Ort |
| 13.11.2008 |
Auswirkungen der Finanzkrise auf österreichische Unternehmen
Veranstalter: BDO Auxilia Treuhand GmbH
|
1010 Wien
Kohlmarkt 8-10
Eingang Wallnerstraße 1 |
| 20.11.2008 |
Expofin 2008
Chancen und Möglichkeiten der Mittelstandssicherung
Veranstalter: Continua
|
D- 86153 Augsburg Langenmantelstr. 21-23 |
| 20.11.2008 |
EuroSOX und URÄG 2008
Veranstalter: Symposia Event GmbH
|
Wiener Börse
Säulenhalle
Wallnerstraße 8
1014 Wien |
| 21.11.2008 |
Venture Lounge
Veranstalter: CatCap, Neuhaus Partners &Global Equity Partners
|
Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4
1031 Wien |
| 3.12.2008 |
Workshop: Der Gang an die Börse
Veranstalter:
Symposia Event GmBH
Wichtig: bei Anmeldung über die Wiener Börse erhalten Sie als
Bezieher dieses Newsletters einen Bonus von 150,00 EUR! |
Wiener Börse
Säulenhalle
Wallnerstraße 8
1014 Wien |
| 9.12.2008 |
Kapitalmarkt-Gespräch Spezial und Verleihung der
Analyst Awards
Details folgen
Veranstalter: Aktienforum
|
Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4
1031 Wien |
Hinweis
Falls Sie an einer Kooperation im
Veranstaltungsbereich interessiert sind, freuen wir
uns auf Ihre Mail.
Der ATX schloss am 31. Oktober 2008 mit 1.997,90
Punkten und einem Minus von 55,73 % gegenüber Ultimo
2007 (4.512,98 Punkte). Das Monatshoch lag bei
2.816,55 Punkten (3. Oktober 2008), das Monatstief
bei 1.675,89 Punkten (27. Oktober 2008). Die
Veränderung zum Vormonat (2.767,76 Punkte am 30.
September 2008) betrug – 27,82 %.
Im internationalen 5 Jahres-Vergleich beträgt der Anstieg
seit Anfang 2003 immer noch gut 73 %.
Fundamental ist der ATX aus unserer Sicht weiterhin sehr günstig bewertet, die
historisch günstige Bewertung von 5,1 (PE 09e) ist selbsterklärend. Siehe
folgend die aktuelle Bewertung der einzelnen ATX-Mitglieder sowie des Segments
ATX als Durchschnitt.
ATX-Bewertungstabelle

Quelle: Erste Group Research
Folgend finden Sie die Top-Performer aus dem prime market gereiht nach der
Jahres-Performance seit Anfang 2008. Zum Vergleich wird auch die Performance
seit Anfang 2003 angegeben.
|
Rang |
Unternehmen |
28.12.2007- 10.11.2008 |
30.12.2002- 10.11.2008 |
| 1. |
Brain Force Holding AG* |
- 8,85 % |
- 39,19 % |
| 2. |
Österreichische Post AG** |
- 10,88 % |
+ 12,53 % |
| 3. |
Intercell AG*** |
- 13,06 % |
+ 318,91 % |
| 4. |
Verbund AG |
- 13,55 % |
+ 410,11 % |
| 5. |
Uniqa Versicherungen AG |
- 19,38 % |
+ 111,39 % |
| 6. |
Semperit AG Holding |
- 24,20 % |
+ 51,72 % |
| 7. |
KTM Power Sports AG**** |
- 26,96 % |
+ 66,34 % |
| 8. |
Mayr Melnhof Karton AG |
- 31,98 % |
+ 43,06 % |
| 9. |
Unternehmens Invest AG Holding |
- 32,07 % |
+ 15,74 % |
| 10. |
Rosenbauer International AG |
- 32,93 % |
+ 245,50 % |
* Erster Preis am 22.03.2004
** Erster Preis am 31.05.2006
*** Erster Preis am 28.02.2005
**** Erster Preis am 12.12.2003
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Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
© 2008 Wiener Börse AG
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