Zertifikate
Für eine genaue Erklärung zu den verschiedenen Arten von Zertifikaten klicken Sie bitte hier.
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Anzahl ausgegebener Zertifikate
Die Gesamtanzahl der zum Handel ausgegebenen Zertifikate.
Anzahl der Geschäfte eines Handelstages.
Angebot, Verkaufspreis
Preis, zu dem ein Verkäufer bereit ist, ein Wertpapier zu verkaufen.
Verkaufsvolumen.
Der Überhang in der Auktion gibt Auskunft, ob die Nachfrage/das
Angebot für ein Wertpapier am Ende der Aufrufphase einer Auktion das Angebot/die
Nachfrage übersteigt. Die Marktteilnehmer haben somit die Möglichkeit, den
verbliebenen Überhang einer Auktion, d.h. Orders die zum Auktionspreis oder
besser limitiert waren, aber nicht ausgeführt werden konnten, nachträglich zu
kaufen/verkaufen.
Für Wertpapiere, die in der Auktion mit geschlossenem Orderbuch gehandelt
werden, stehen während der gesamten Aufrufphase Informationen zum potentiellen
Überhang zur Verfügung. Für alle Titel mit offenem Orderbuch wird der Überhang
in der Auktion nur während der Preisermittlungsphase angezeigt.
Als Aufrufphase bezeichnet man die Eröffnungsphase der Auktion, an die sich die
Preisermittlungs- und ggf. die Marktausgleichsphase anschließen. Die
Marktteilnehmer können in dieser Phase Orders platzieren.
Mögliche Ausprägungen des Auktionsüberhanges:
B: Der Überhang in der Auktion besteht auf der Kaufseite (Nachfrage ist höher
als Angebot).
S: Der Überhang in der Auktion besteht auf der Verkaufseite (Angebot ist höher
als Nachfrage).
N: Es besteht kein Überhang in der Auktion.
Im Allgemeinen ist die Barriere ein Grenze bei deren Über- oder Unterschreitung ein im Vorhinein definiertes Ereignis stattfindet, z.B. Ausbezahlung eines Zusatzbetrags bei Bonus-Zertifikaten, eintretende Verluste bei Discount-Zertifikaten, Verfall eines Hebel-Zertifikats bei Erreichen der Knock-Out Barriere, etc.
Nachfrage, Kaufangebot.
Preis, den ein Käufer für ein Wertpapier zu zahlen bereit ist.
Bid Ask Order Indikator gibt an, ob es sich bei dem Kauf/Verkaufsangebot um
eine Bestens Order (Market Order) oder um eine Limitorder handelt.
1: Bestens Order, 0: Limit
Order.
Kaufvolumen.
Festgelegter Höchstbetrag, bis zu welchem der Anleger bei einer Long Position von einem Preisanstieg des Basiswerts profitieren kann (Obergrenze – Barriere). Ein Cap findet besonders bei Discount-Zertifikaten Anwendung.
Währung, in der das Zertifikat ausgestellt ist.
Prozentuelle / absolute Abweichung des zuletzt zustande gekommenen Preises zum letzten Preis des Vortages bzw. überhaupt zum letzten Preisvorfall.
Kreditinstitute geben Zertifikate in Form einer Schuldverschreibung aus.
Erster Preis, der zu Beginn des Handelstages für ein Wertpapier festgestellt wird.
Datum an dem das Zertifikat zur Rückzahlung bzw. Rückkaufes fällig ist.
Unter einem Open End Zertifikat bzw. Endlos Zertifikat versteht man ein Zertifikat, welches über keinen vorab festgelegten End-Termin verfügt. Im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit der Zertifikate ist die Laufzeit von Open End Zertifikaten somit nicht von vorneherein begrenzt. Zu den Zertifikate Typen, die in Form von Open End Zertifikaten angeboten werden, zählen vor allem Basket-Zertifikate, Index-Zertifikate und einige Hebel-Zertifikate.
Festgelegter Tiefstbetrag, bis zu welchem der Anleger bei einer Short Position von einem Preisfall des Basiswerts profitieren kann (Untergrenze – Barriere).
Die Fortlaufende Auktion findet ganztägig statt und beginnt mit der Vorhandelsphase, an die sich die Haupthandelsphase und danach die Nachhandelsphase anschließen. Die Haupthandelsphase beginnt zeitgesteuert nach Ablauf der Vorhandelsphase. Die Zusammenführung von Orders findet in Auktionen statt. Eine Auktion setzt sich in der Regel aus zwei Phasen (Voraufrufphase und eine optionale Aufrufphase) und der Preisermittlung zusammen. Während der Voraufruf- und Aufrufphase können alle Marktteilnehmer Orders einstellen, ändern oder löschen. Emittenten (Betreuende Börsemitglieder) können darüber hinaus Quotes eingeben oder löschen.
Das Handelsverfahren Fortlaufende Auktion ist seit 24. November 2008 für den Handel von Zertifikaten im Einsatz.
Geldumsatz des Handelstages in Doppelzählung.
Fortlaufender Handel
Handelsform, bei der während der Handelszeit jederzeit ein Wertpapierpreis
festgestellt wird.
Auktion
Bezeichnung für den Handelsmechanismus auf einem Marktplatz, bei dem durch Sammlung
und Berücksichtigung aller vorliegenden Orders Liquidität konzentriert wird.
Orders zum Kauf und zum Verkauf werden in einem Orderbuch einander
gegenübergestellt, der Auktionspreis wird nach dem Meistausführungsprinzip
ermittelt.
Zeitraum innerhalb des Handelstages, in dem ein Wertpapier handelbar ist.
Letzter Schlusspreis des Titels.
Der Auktionspreis, der bestimmt werden würde, wenn der Aufruf der Auktion zu diesem Zeitpunkt beendet worden wäre.
(International Securities Identification Number) Individuelle Wertpapier-Kennnummer, die der EDV-mäßigen Erfassung von Wertpapieren auf internationaler Ebene dient.
Der Wert eines verbrieften Derivats - beispielsweise eines Optionsscheins, eines Zertifikats, einer Aktienanleihe aber auch eines Exchange Traded Funds (ETF) - leitet sich von seinem Basiswert ab. Typische Basiswerte sind etwa Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe, aber auch zu Körben zusammengefasste Aktien.
Höchster Preis der letzten 52 Wochen.
Niedrigster Preis der letzten 52 Wochen.
Letzter Preisvorfall.
Anzahl der beim letzten Preisvorfall gehandelten Wertpapierstücke.
Letzter Tag an dem der Handel des Zertifikates am Kapitalmarkt möglich ist.
Grundsätzlich kann bei Hebel-Zertifikaten sowohl auf steigende wie auch
fallende Preise des Underlyings gesetzt werden. Produkte, die von steigenden
Preisen profitieren, werden als "Long" Zertifikate bezeichnet. Setzt ein
Hebel-Zertifikat dagegen auf fallende Preise, sind sie als "Short" Zertifikate
gekennzeichnet.
Bei allen anderen Zertifikate-Arten handelt es sich um "Long" Zertifikate,
welche jedoch nicht separat als diese ausgewiesen werden.
möglicher Inhalt: B/S/N
B: Der Überhang in der Auktion besteht auf der Kaufseite (Nachfrage ist höher
als Angebot).
S: Der Überhang in der Auktion besteht auf der Verkaufseite (Angebot ist höher
als Nachfrage).
N: Es besteht kein Überhang in der Auktion.
Der Wert eines verbrieften Derivats - beispielsweise eines Optionsscheins, eines Zertifikats, einer Aktienanleihe aber auch eines Exchange Traded Funds (ETF) - leitet sich von seinem Basiswert ab. Typische Basiswerte sind etwa Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe, aber auch zu Körben zusammengefasste Aktien.
Täglich vom Marktplatz berechneter Bewertungspreis des fortlaufend gehandelten Zertifikates.
Eine solche Preisfeststellung wird durch die Eingabe eines separaten Quotes (Preis ohne-Umsatz Quote) ausschließlich durch das betreuende Börsemitglied ausgelöst. Liegt keine ausführbare Orderbuchsituation vor, wird ein Preis ohne Umsatz auf Basis der Geldseite des Quotes generiert. Ein Preis ohne Umsatz kommt nur in der fortlaufenden Auktion vor.
Bezugsverhältnis
Jener Preis, zu dem Geschäfte tatsächlich erfüllt werden. Er wird bei Termingeschäften am letzten Handelstag festgelegt.
Der Startwert des Underlyings liegt bei Bonus Zertifikaten zu Beginn der Laufzeit zwischen Barriere und Cap. Sofern die Barriere während der gesamten Laufzeit niemals berührt oder unterschritten wird, wird das Zertifikat am Fälligkeitstag auf jeden Fall mit einem Zusatzbetrag (Bonus) zurückgezahlt. Bei einem Anstieg über das Bonus-Niveau erfolgt die Auszahlung des höheren Wertes. Hier kann vom Emittenten ein Höchstbetrag (Cap) festgelegt werden. Fällt hingegen das Underlying während der Laufzeit unter die Barriere, erfolgt die Rückzahlung des Zertifikates zum Schlusspreis des Underlyings am Ende der Laufzeit.
Ist bei Hebel Zertifikaten jener Preis, bei dem das Zertifikat ausgeübt werden kann. Fällt der Preis des Underlyings unter den Strike Price wird das Hebel Zertifikat ungültig.
Stückumsatz des Handelstages in Doppelzählung.
Maß für die durchschnittliche Schwankungsbreite eines Preises für eine bestimmte Periode (3 Monate). Je höher die Preisschwankungen eines Beteiligungswertes sind, umso risikoreicher ist dieser einzustufen. Statistisch gesehen entspricht sie der Standardabweichung.
Die Berechnung der Volatilität erfolgt auf Basis von Schlusspreisen (Si, für i=1,...,n) der letzten 3 Monate:

Die annualisierte historische Volatilität ist dann gegeben durch:
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wobei 256 eine exemplarische Zahl für die Anzahl der Handelstage pro Jahr ist.
VWAP ist die Abkürzung für "Volume Weighted Average Price",
"volumengewichteter Durchschnittspreis" (aktueller Tag).
Der VWAP errechnet sich aus dem addierten Volumen aller Trades eines bestimmten
Zeitraumes geteilt durch das in diesem Zeitraum gesamt gehandelte Stückvolumen.
VWAP = Geldumsatz / Stückumsatz
Zugrunde liegende Währung des Zertifikats.