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Die Verwendung von Indikatoren
Indikatoren werden konstruiert, um dem Anwender bei der Interpretation von Kurszeitreihen zu helfen. Es gibt viele verschiedene Arten von Indikatoren, wobei sich jedoch fast alle auf den Preis bzw. den Umsatz beziehen.
Das heißt, Sie werden durch Berechnung von Preis- und Umsatzverhältnissen gebildet.
Das Spektrum dieser Indikatoren reicht von relativ einfach berechneten wie dem gleitenden Durchschnitt (Moving Average MOV), bis zu sehr komplizierten wie dem Directional Movement.
Sinn und Zweck aller Indikatoren ist es, eine Entscheidungshilfe zu bieten, wenn es um das allgegenwärtige Problem eines Börsianers geht, den richtigen Zeitpunkt zum Kauf bzw. Verkauf eines Wertpapieres zu finden. Indikatoren werden zur Aufbereitung und Verdeutlichung der in den Kursen enthaltenen Informationen konstruiert und grafisch dargestellt. Sie beinhalten keine neue Information, sie sind nur eine vielleicht übersichtlichere und leichter zu interpretierende Sichtweise desselben Problems.
Bollinger Bands BOLL

Formel:
![]()
Parameter:
Periode: Periode über die der Durchschnitt berechnet wird. John Bollinger schlägt eine Periode von 21 Tagen vor.
Standardabweichung: Anzahl der Standardabweichungen, um die die Bänder vom gleitenden Durchschnitt entfernt gezeichnet werden.
Interpretation:
Bollinger attestierte seinen Bändern die Fähigkeit, einen Großteil der Kursbewegung festzuhalten. Er betonte jedoch auch, daß die ”Bollinger Bands” selbst darüber hinausgehende statistische Aussagen nicht erlauben.
Zu den häufigsten Anwendungen der Bollinger Bands gehören:
Der Kurs neigt im allgemeinen dazu, sich von einem Bollinger Band zum nächsten zu bewegen. Dies erlaubt Rückschlüsse zur Kurszielbestimmung.
Wenn sich beide Bollinger Bands dem gleitenden Durchschnitt annähern (d.h. geringe Volatilität vorherrscht), steht oft eine nachhaltige Kursbewegung bevor.
Ein Ausbruch aus den Bollinger Bands läßt eine Fortsetzung der Kursbewegung in Richtung des Ausbruchs erwarten; dies gilt insbesonders, wenn die Bollinger Bands zum Zeitpunkt des Ausbruchs nahe ihrem gleitenden Durchschnitt waren.
Directional Movement DMI, PDI, MDI, ADX, ADXR

Das von J. Welles Wilder entwickelte ”Directional Movement System” umfaßt mehrere Indikatoren, von denen fünf durch ChartTrader berechnet werden können:
Directional Movement Index (DMI)
Plus Directional Movement (PDI)
Minus Directional Movement (MDI)
Average Directional Movement (ADX)
(Average) Directional Movement Rating (ADXR)
Die Indikatoren des ”Directional Movement”-Systems können sowohl als markttechnische Indikatoren, als auch als ein komplettes Handelssystem interpretiert werden.
Berechnung:
Das Konzept des Directional Movement basiert auf der Annahme, daß in einem Aufwärtstrend das heutige Hoch über dem gestrigen Hoch und in einem Abwärtstrend das heutige Tief unter dem gestrigen Tief liegt. Sofern dies gegeben ist, handelt es sich um sogenannte ”Outside Days”.
Die Differenz zwischen dem heutigen Hoch und dem gestrigen Hoch entspricht dem ”Aufwärts-Directional-Movement” oder ”+DM”. Analog entspricht die Differenz zwischen dem heutigen Tief und dem gestrigen Tief dem ”Abwärts-Directional-Movement” oder ”-DM”. Diese ”Outside Tage” erhalten sowohl ein ”+DM” wie auch ein ”-DM”.
Tage, an denen das Hoch des Vortages nicht überschritten bzw. das Tief des Vortages nicht unterschritten wird, werden als ”Inside Days” bezeichnet und erhalten ein ”+DM” und ”-DM” von 0. In der ”Directional Movement”-Berechnung bleiben ”Inside Days” folglich unberücksichtigt.
Zur Berechnung der ”Directional Indikatoren” (”PDI” und ”MDI”), ist weiters die Berechnung der ”True Range” (TR) notwendig. Die True Range ist stets positiv und definiert als der jeweils höchste Wert der Differenz von: Tageshoch heute minus Tagestief heute, Tageshoch heute minus Schlußkurs gestern, Tagestief heute minus Schlußkurs gestern.
Der ”Plus Directional Movement Index” (PDI) wird nun berechnet, indem die Summe des ”Aufwärts-Directional Movement” (+DM) über den Beobachtungszeitraum durch die Summe der ”True Range” über den Beobachtungszeitraum dividiert wird. Analog erfolgt die Berechnung für den ”Minus Directional Movement Index”
(MDI).
Der ”Directional Movement Index” (DMI) wird berechnet, indem die Differenz zwischen dem PDI und dem MDI durch die Summe dieser beiden Kennzahlen dividiert wird. Das Ergebnis entspricht einer Prozentzahl, mit der die Ausprägung bzw. die Intensität des vorherrschenden Trends quantifiziert wird.
Durch eine Glättung dieses ”DMI” ergibt sich der ”Average Directional Movement” (ADX). Durch eine nochmalige einfache Glättung ergibt sich das ”Average Directional Movement Rating” (ADXR).
Formel:

Interpretation:
In einem Aufwärtstrend liegt der ”PDI” über dem ”MDI” und analog in einem Abwärtstrend der ”MDI” über dem ”PDI”. Je höher die Differenz zwischen PDI und MDI ist, um so stärker ist die Trendintensität (und um so höher ist das
”DMI”).
Mit Hilfe der Directional Movement Indikatoren ergeben sich somit verschiedene Anwendungsmöglichkeiten:
Der ”ADX” bzw. der ”ADXR” ist der wahrscheinlich wichtigste und effektivste Indikator zur Messung der Trendintensität. Da viele Handelssysteme trendfolgend ausgerichtet sind, ist es wichtig zu wissen, wann und ob ein Trend vorhanden ist, der mit Trendfolge-Systemen ausgenützt werden kann. Der ”ADX” hilft dabei, den ”Betrag” der Trendintensität zu messen, nicht jedoch die Trendrichtung. Ein ansteigender ADX bedeutet eine sich verstärkende Trendintensität (aber nicht einen Aufwärtstrend), während ein fallender ADX eine nachlassenden Trendintensität anzeigt (aber nicht einen Abwärtstrend).
Da der ”PDI” die aufwärtsgerichtete Bewegung mißt und der ”MDI” die abwärtsgerichtete Bewegung, generieren die Kreuzungspunkte beider Linien konkrete Handelssignale. So ist ein Schneiden der ”PDI”-Linie über die ”MDI”-Linie (von unten nach oben) als Kaufsignal zu interpretieren und analog das Kreuzen der ”PDI”-Linie unter die ”MDI”-Linie als Verkaufsignal. Um in diesem System Fehlsignale zu vermeiden, schlägt Wilder weiters vor, mit der Eröffnung einer Position stets zu warten, bis das Hoch bzw. Tief des Tages, an dem das Signal stattfindet, über- bzw. unterschritten wird.
Parameter:
Periode: Periode die zur Indexberechnung herangezogen wird. Wilder schlägt eine Standardeinstellung von 14 Tagen vor.
Envelopes ENV

Berechnung:
”Envelopes” oder ”Umhüllungen” repräsentieren Bänder, die in einem bestimmten, identischen Verhältnis, oberhalb und unterhalb eines ”Moving Average” konstruiert werden. Envelopes sind ein äußerst komplexes Thema mit vielen Interpretations- und Handelsregeln. Grundsätzlich gilt jedoch, daß Envelopes einen signifikanten Teil der Kursbewegung einfangen, womit eine Annäherung an bzw. eine Entfernung des Kurses von seinem Envelope auch konkrete Handelssignale eröffnen kann.
Der ChartTrader konstruiert ”Envelopes”, die in einem gleichbleibenden prozentualen Abstand um einen ”Gleitenden Durchschnitt” herum gezogen werden, also zu diesem Durchschnitt addiert bzw. subtrahiert werden. Beide Umhüllungslinien definieren somit die vorherrschende ”Trading-Range”.
Formel:
Interpretation:
Der Handel nach ”Envelopes” kann entweder innerhalb oder außerhalb der Umhüllungslinien erfolgen.
Handel außerhalb der Umhüllungslinien: Bei einem Kursausbruch des Basistitels wird eine Position in Ausbruchsrichtung eingenommen. Sofern der Basistitel also den oberen ”Envelope” schneidet, wird eine Long-Position aufgebaut und analog, sofern er den unteren ”Envelope” schneidet, wird eine Short Position eröffnet.
Bei einem Handel innerhalb der Umhüllungslinien erfolgt die Eröffnung einer gegen den Trend gerichteten Position sobald der Basistitel einen Envelope erreicht hat. So wird eine Long-Position eingenommen, wenn sich der Basistitel dem unteren Envelope angenähert hat und analog eine Short-Position, sobald er den oberen Envelope erreicht. Sofern der Basistitel aus dem Envelopes ausbricht, wird die Position kurzfristig geschlossen.
Die Kernfrage für den Handel mit ”Envelopes” ist sicherlich, ob der Handel innerhalb oder außerhalb der ”Envelopes” erfolgen soll. Dies könnte in Abhängigkeit von der jeweiligen Trendintensität entschieden werden. So wird bei einer geringen Trendintensität der Handel innerhalb der ”Envelopes” erfolgreich sein, bei einer hohen Trendintensität der Handel außerhalb.
Parameter:
Periode: Periode die zur Berechnung des ”Gleitenden Durchschnitts” herangezogen wird.
Verschiebung: Prozentualer Abstand der Bänder um den ”Gleitenden Durchschnitt”.
Gleitender Durchschnitt MOV, MOV_E, MOV_W

Berechnung:
Der Gleitende Durchschnitt, auch Moving Average (MOV) genannt, ist sicherlich nicht zuletzt aufgrund seiner Einfachheit und Objektivität die bekannteste und am häufigsten verwendete technische Studie. Der gleitende Durchschnitt ist eine Methode der Berechnung des durchschnittlichen Wertes eines Wertpapiers oder eines Indikators über eine spezifizierte Anzahl von Zeitperioden, wobei ”gleitend” bzw. ”moving” bedeutet, daß mit jedem neuen Kurs (Minute, Tag, Woche oder Monat), der älteste Kurs des Betrachtungszeitraumes aus der Berechnung herausfällt. ”Moving Averages” dienen zur Glättung des gegebenen Kursverlaufes. Je größer die gewählte Periode ist, desto größer ist die ”glättende” Wirkung des Indikators.
jTrader ist in der Lage, 3 verschiedene Arten des gleitenden Durchschnitts zu berechnen: einfach, gewichtet und exponentiell.
Einfacher Durchschnitt:
In einem einfachen gleitenden Durchschnitt wird der arithmetische Mittelwert des Basiskurses im Beobachtungszeitraum errechnet. Die Kurse (meist Schlußkurse) im Beobachtungszeitraum werden addiert und durch ihre Anzahl (Periode) dividiert. Jedem Tag des Beobachtungszeitraumes wird somit das gleiche Gewicht eingeräumt.
Formel:

n........Periode
Gewichteter Durchschnitt:
in einem gewichteten ”Gleitenden Durchschnitt” wird den aktuellen bzw. den jüngeren Kursen ein höheres Gewicht eingeräumt als den weiter zurückliegenden. Jeder einzelne Kurs im Beobachtungszeitraum wird mit einem Gewichtungsfaktor multipliziert, wobei der aktuelle Kurs den größten Gewichtungsfaktor erhält und der letzte Wert des Beobachtungszeitraumes den kleinsten.
Formel:
![]()
n........ Periode
W....... Gewichtungsfaktor
Exponentieller Durchschnitt:
Der exponentiell ”Gleitende Durchschnitt” räumt den jüngeren Kursen ebenfalls ein höheres Gewicht ein als den weiter zurückliegenden. Die Berechnung bezieht sich jedoch nicht auf einen festgelegten Zeitraum (Periode), sondern berücksichtigt sämtliche vorhandenen Datenreihen.
Dies wird erreicht, indem vom heutigen Kurs der exponentielle ”GD” von gestern subtrahiert wird, und diese Differenz anschließend mit einem exponentiellen Wertungsfaktor multipliziert wird. Eine Addition dieses Produktes zum exponentiellen ”GD” von gestern ergibt den exponentiellen ”GD” von heute.
Formel:

Interpretation:
Der Hauptverwendungszweck dieses Indikators liegt in seiner ”Glättungsfunktion” verborgen. So läßt ein gleitender Durchschnitt kurzfristige Schwankungen allgemein verschwimmen, und gibt den Blick für den vorherrschenden Trend frei. Ein aufwärtsgerichteter ”Gleitender Durchschnitt” zeigt einen Aufwärtstrend an, wohingegen ein abfallender ”GD” einen Abwärtstrend anzeigt.
Kauf- und Verkaufssignale werden demzufolge vom gleitenden Durchschnitt generiert, wenn dieser seine Richtung wechselt. Eine weitere häufige Interpretationsmöglichkeit liegt im Vergleich des Schlußkurses des Wertpapiers mit seinem gleitenden Durchschnitt. Als Kaufsignal wäre zu werten, wenn der Schlußkurs über seinen gleitenden Durchschnitt steigt, ein Verkaufsignal ergibt sich beim Fallen des Wertpapierkurses unter seinen gleitenden Durchschnitt.
Oft werden auch mehrere ”Gleitende Durchschnitte” mit unterschiedlichen Perioden kombiniert und auf Schnittpunkte zwischen diesen geachtet. Bei einer Verwendung von z.B. zwei ”Gleitenden Durchschnitten” wird ein Kaufsignal generiert, wenn der kurzfristige ”GD” (kleinere Periode) den längerfristigen ”GD” nach oben schneidet. Analog liefert der Schnittpunkt des kurzfristigen ”GD” mit dem längerfristigen ”GD” von oben nach unten ein Verkaufsignal.
Mit Hilfe des Parameters ”Verschiebung” können Gleitende Durchschnitte vertikal um einen bestimmten Prozentsatz verschoben werden. Oft werden ”Envelopes” oder Umhüllungen gebildet, die in einem bestimmten, meist identischen Verhältnis oberhalb und unterhalb eines ”Moving Averages” konstruiert werden.
Parameter:
Periode: Periode über die der Durchschnitt berechnet wird. Bei Tagescharts sind Perioden von 25, 38 oder 200 Tagen sehr beliebt.
Versch. (%): mit der Verschiebung in Prozent können Sie die vertikale Verschiebung des Durchschnitts bestimmen
MACD MACD

Berechnung:
Der von Gerald Appel entwickelte MACD ist ein Trendfolger, dessen Abkürzung für ”Moving Average Convergence Divergence” steht. Berechnet wird er durch Subtraktion von zwei exponentiell gewichteten Durchschnittslinien, wobei in der Standardeinstellung die Durschschnittslinien auf die Zeiträume von 12 und von 26 Tagen berechnet werden. Anschließend wird von dieser ”MACD”-Kurve ein weiterer exponentiell gewichteter Durchschnitt mit einer Periode von 9 Tagen ermittelt, der als ”Trigger” oder ”Signallinie” bezeichnet wird.
Formel:

Interpretation:
Der MACD wird oft als Trendfolge-Indikator verwendet. Wenn die ”MACD”-Linie ansteigt, liegt ein Aufwärtstrend vor, andernfalls ein Abwärtstrend. Sofern die ”MACD”-Linie ihren ”Trigger” von unten nach oben kreuzt, ist ein Kaufsignal gegeben. Analog gilt ein Verkaufssignal, wenn die ”MACD”-Linie ihren Trigger von oben nach unten schneidet.
Am erfolgreichsten fallen diese Signale stets dann aus, wenn die ”MACD”-Linie und ihr ”Trigger” weit von der Mittelpunktslinie entfernt sind, d.h. die Trendintensität sehr groß ist. Häufig können auch Divergenzen zwischen dem ”MACD”-Indikator und dem Kursverlauf des untersuchten Basisobjektes beobachtet werden, welche auf einen bevorstehenden Trendwechsel hindeuten.
Parameter:
Periode 1: Periode des ersten gleitenden Durchschnitts.
Periode 2: Periode des subtrahierten gleitenden Durchschnitts.
Signal: Periode des als Signallinie angezeigten gleitenden Durchschnitts.
Momentum MOM

Berechnung:
Das Momentum ist einer der am häufigsten verwendeten technischen Indikatoren, der sehr einfach zu berechnen ist, aber in vielfältiger Weise angewendet werden kann.
Vom heutigen Schlußkurs wird einfach der Schlußkurs vor n Tagen subtrahiert. Das Ergebnis ist eine um die Mittelpunktslinie oszillierende Darstellung, in der ein positiver Oszillatorenwert anzeigt, daß die Kurse höher sind als vor n Tagen, bei einem negativen Wert sind sie niedriger als vor n Tagen.
Alternativ kann das Momentum auch durch eine Division des heutigen Schlußkurses durch den Schlußkurs vor n Tagen und eine anschließende Multiplikation des Quotienten mit dem Faktor 100 berechnet werden.
Formel:

Interpretation:
Im Momentum wird die Geschwindigkeit bzw. die Kraft oder Stärke einer Kursbewegung gemessen. Dem Indikator liegt die Erfahrung zugrunde, daß sich starke Kurssteigerungen bei Annäherung an eine Trendumkehr zunächst nur Abschwächen, bevor der Wertpapierkurs nach Erreichen des lokalen Maximums sinkt.
Die Bedeutung dieses Phänomens besteht nun darin, daß ein Chartist aus der Betrachtung der Kurszuwächse bzw. -einbußen feststellen kann, in welchem Stadium sich der Auf- bzw. Abwärtstrend befindet. Da die Gestalt der Momentumkurve maßgeblich von dem zeitlichen Abstand (lag) bestimmt wird, ist die Wahl das lags von entscheidender Bedeutung. Lags von 5 bis 20 Tage werden im allg. zur kurzfristigen Analyse herangezogen.
Wenn die Linie des Momentums nun oberhalb der 100er Linie (Abszisse) liegt, so ist der Kurs in Relation zum Vergleichszeitraum gestiegen, es liegt also ein Aufwärtstrend vor. Der Kursanstieg ist um so stärker, je weiter das Momentum von der Abszisse entfernt ist. Bei Sinken des Momentums unterhalb der Abszisse herrscht ein Abwärtstrend vor. Kauf- und Verkaufsignale können nun generiert werden, sobald der Indikator die Mittelpunktslinie, um die er schwankt, schneidet.
Da das Momentum die Geschwindigkeit des Anstiegs mißt, kann es auch vorkommen, daß der Momentum-Indikator im positiven Bereich zu fallen beginnt, obwohl der Kurs des Basispapiers neue Höchstkurse erreicht. Derartige Formationen werden auch Divergenzen genannt und deuten auf baldige Trendwechsel hin.
Weiters kann das Momentum auch als Overbought/Oversold Indikator verwendet werden. Je höher der Momentum Indikator, um so mehr überkauft ist das Wertpapier. Je tiefer der Momentum, um so wahrscheinlicher ist eine Rallye. Es ist jedoch auch hier, wie bei allen Überkauft/Überverkauft-Indikatoren, besser abzuwarten, bis der Markt zu korrigieren beginnt, bevor sie Ihren Trade plazieren. Ein Markt, der überkauft erscheint, kann für eine gewisse Zeit auch weiterhin überkauft sein. In der Tat implizieren extrem überkaufte
der überverkaufte Situationen eine Fortsetzung des gegenwärtigen Trends.
Parameter:
Periode: Abstand des Vergleichswertes bzw. Lags.
Money Flow Index MFI

Berechnung:
Der Money Flow Index (MFI) ist eng verwandt mit dem RSI. Der Unterschied liegt darin, daß der Money Flow Index auch das Volumen miteinbezieht, wogegen der RSI seine Schlüsse nur aus den Preisbewegungen zieht.
Zuerst wird der Geldfluß berechnet, indem der Durchschnittspreis für einen Tag festgelegt wird und dieser dann mit dem Durchschnittspreis des vorhergehenden Tages verglichen wird.
Ist der heutige Durchschnittspreis größer, wird ein positiver Geldfluß angenommen. Ist er kleiner wird ein negativer Geldfluß bzw. ein Geldabfluß angenommen. Der Geldfluß für den spezifischen Tag wird dann durch die Multiplikation des Durchschnittspreises mit dem Volumen berechnet. Anschließend werden der Positive Money Flow als Summe des Geldzuflusses über eine spezifizierte Anzahl von Zeitperioden sowie der Negative Money Flow als Summe des Geldabflusses über eine spezifizierte Anzahl von Zeitperioden berechnet. Hierauf wird der Money Flow Index mit der äquivalenten Formel des RSI berechnet.
Formel:

Interpretation:
Der MFI versucht die Stärke der Geldflüsse in und aus einem Wertpapier zu messen. Wenn Divergenzen zwischen Kurskurve und MFI auftreten, ist dies als Zeichen dafür zu werten, daß die Unterstützung für den Auf- bzw. Abwärtstrend im Umsatz fehlt; es ist mit einer baldigen Trendumkehr zu rechnen.
Weiters kann der MFI auch als Überkauft/Überverkauft-Indikator verwendet werden. Suchen Sie im Markt nach Tops, wenn der MFI über einem bestimmten Level (z.B. 80) liegt. Gegenteiliges gilt für Böden, wenn der MFI unter einem bestimmten Level (z.B. 20) liegt.
Parameter:
Periode: Periode die zur Berechnung der Durchschnittspreise verwendet wird.
Negative Volume Index NVI

Berechnung:
Der NVI ist ein kumulativer Indikator. Zur Berechnung wird das aktuelle Volumen mit dem der vorhergegangenen Periode verglichen. Wenn das Volumen gestiegen ist, bleibt der NVI auf dem letzten Wert. Ist das Volumen jedoch gesunken, wird der NVI durch die prozentuelle Veränderung des Kurses adjustiert.
Formel:

Interpretation:
Die Interpretation geht von der Annahme aus, daß an Tagen mit fallendem Handelsvolumen die kleinen, falsch informierten Anleger am Markt sind, das große Kapital sich dagegen zurückzieht. An Tagen mit steigendem Handelsvolumen gilt dementsprechend die Annahme, daß sich die großen, institutionellen Investoren engagieren, also das ”smart money”.
Der NVI soll demnach zeigen, wann sich das ”smart money” in einen Markt bzw. Titel engagiert bzw. wann es sich von dort fernhält.
Berechnung:
Der Positive Volume Index beleuchtet den Markt in Zeiten steigenden Volumens. Er ist wie der NVI ein kumulativer Indikator. Neu berechnet wird er immer dann, wenn das Volumen im Vergleich zum Vortag gestiegen ist, ansonsten bleibt der PVI gleich.
Liegt ein Volumenanstieg vor, so wird der PVI durch Addition der prozentualen Veränderung des zugrundeliegenden Kurses berechnet.
Formel:

Interpretation:
Berechnung und Interpretation sind genau gegenläufig zum Negative Volume Index. Dieser Index wird nur bei steigendem Umsatz berechnet. Die Interpretation geht von der Annahme aus, daß an Tagen mit steigendem Handelsvolumen sich die großen, institutionellen Investoren das ”smart money” engagieren.
An Tagen mit fallendem Handelsvolumen gilt dementsprechend die Annahme, daß sich dieses große Kapital zurückzieht und die kleinen, falsch informierten Anleger am Markt sind. Der PVI zeigt also an, wann sich die kleinen Anleger in einem Markt bzw. Titel engagieren, bzw. wann sie vom großen Kapital verdrängt werden.
On Balance Volume OBV

Berechnung:
Die Berechnung des von Joe Granville entwickelten ”On Balance Volume” Indikators (OBV) erfolgt als eine ständig fortlaufende Summe des Volumens. Wobei dem gestrigen OBV das Volumen des ganzen Tages hinzu addiert wird, falls der heutige Schlußkurs höher als der gestrige ist.
Fällt hingegen der Schlußkurs im Vergleich zum gestrigen Schlußkurs, wird das Tagesvolumen abgezogen. Gleichbleibende Schlußkurse beeinflussen das OBV nicht, das Volumen wird weder addiert noch subtrahiert.
Formel:

Interpretation:
Auch das OBV zeigt auf eine einfache Art und Weise, ob Kapital in einen Markt bzw. eine Aktie hinein- oder herausfließt. Nach der Grundannahme Granvilles werden Trendwechsel im Basistitel durch eine Trendveränderung im ”OBV” vorweggenommen. Die Theorie ist, daß man ”smart money” in eine Aktie hineinließen sehen kann, und zwar durch ein steigendes OBV. Wenn die Masse dann in die Aktie geht, wird beides, die Aktie und das OBV steigen.
Ein OBV zeigt dann einen Aufwärtstrend an, wenn jedes neue Hoch höher ist als das vorhergegangene, und jedes Tief höher als das vorige ist. Umgekehrt wären niedrigeres Hoch und tieferes Tief ein Anzeichen für einen Abwärtstrend. Wenn sich der OBV von einem steigenden zu einem fallenden Trend entwickelt, nennt man dies einen Breakout. Bei der OBV Analyse gehen Chartisten davon aus, daß OBV Breakouts Wertpapier Breakouts vorhergehen, die Zeit zum Handeln jedoch nur kurz ist.
Price Rate-Of-Change ROC

Berechnung:
Der Price Rate-Of-Change Indikator (ROC) wird mittels einer Division der Preise durch die Preise x-Perioden zuvor berechnet. Das Resultat ist der Prozentsatz, um den der Preis sich in den letzten x-Perioden verändert hat.
Bei einem in der Periode gestiegenem Kurs ist der ROC eine positive Zahl, bei gesunkenem Kurs eine negative Zahl.
Formel:

Interpretation:
Der Rate-Of-Change Indikator vermittelt die exakt gleiche Aussage wie das Momentum. Dieser Indikator zeigt die Geschwindigkeit bzw. die Kraft oder Stärke der Kursbewegung an. Da die Interpretation vollkommen identisch ist mit dem Momentum Indikator, wird an dieser Stelle auf eine ausführliche Darstellung verzichtet.
Parameter:
Periode: die Periode die zur Berechnung des ROC herangezogen wird. Bei Tagescharts sind Perioden von 12 und 25 üblich.
Relative Strength Index RSI

Berechnung:
Der von J. Welles Wilder entwickelte Relative Strength Index (RSI) ist eine besondere Form des Momentums und repräsentiert den wahrscheinlich am häufigsten verwendeten Kontratrend-Oszillator. Der Index betrachtet dabei nicht, wie der Name fälschlicherweise andeutet, die Stärke des Wertpapiers im Vergleich zu anderen Papieren, sondern behandelt nur einen inneren Stärkenvergleich mit vergangenen Werten dieses Wertpapiers.
Die Berechnung des RSI erfolgt in mehreren Schritten: Innerhalb des Betrachtungszeitraumes werden jeweils die Differenzen der Aufwärtsschlußkurse (Close heute > Close gestern) und der Abwärtsschlußkurse (Close heute < Close gestern) summiert und danach durch die Anzahl der Beobachtungen minus 1 dividiert. Das Ergebnis ist der durchschnittliche Tageswert für die Aufwärts- und die Abwärtskraft des Basistitels. Danach wird die ”Relative Stärke” aus der Division der durchschnittlichen Aufwärtskraft durch die durchschnittliche Abwärtskraft berechnet.
er RSI ergibt sich dann, indem von 100 der Quotient von 100 dividiert durch 1 plus ”Relative Stärke” subtrahiert wird.
Formel:

Interpretation:
Der RSI zeigt als Oszillator die innere Stärke einer Kursbewegung an. Bei einem RSI von unter 30 gilt der Basistitel als überverkauft (keine innere Stärke), bei einem RSI von über 70 gilt der RSI als überkauft (große innere Stärke), weshalb jeweils mit einer technischen Gegenreaktion zu rechnen ist.
Der RSI bildet Tops für gewöhnlich oberhalb von 70 und Böden unterhalb von 30 heraus, die sich dort frühzeitiger herauskristallisieren als im Chart des entsprechenden Basistitels.
Häufig bildet der RSI Chartformationen (wie z.B. eine Kopf/Schulter-Formation) heraus, die im Chart des Basistitels nicht eintreten. Der RSI zeigt auch oft wesentlich deutlicher als der Basistitel charttechnische Unterstützungen und Widerstände an.
Eine weitere populäre Anwendungsmethode ist die Suche nach Divergenzen, bei denen das Basispapier neue Hochs macht, der RSI diese jedoch nicht mehr erreicht. Diese Divergenz würde eine Indikation für eine bevorstehende Trendwende sein.
Parameter:
Periode: gibt an wieviele Werte in die Berechnung der Durchschnitte einbezogen werden. Wilder legt der Berechnung des RSI stets eine Zeitreihe von 14 Tagen zugrunde. Inzwischen haben sich auch andere Werte, insbesondere 9, 11 und 25 Tage eingebürgert. Generell gilt: je weniger Tage Sie als Berechnungsbasis zugrunde legen, um so volatiler ist dieser Indikator.
Parabolic SAR SAR

Berechnung:
Der von J. Welles Wilder entwickelte ”Parabolic SAR” Indikator basiert auf dem Konzept einer nachzuziehenden Stop Marke. ”SAR” steht für Stop And Reverse, d.h. die Position wird gedreht, sobald eine Stop Marke erreicht wird. ”Parabolic” steht für den einer Parabel ähnlichen Verlauf der Stopmarke.
Der Parabolic wird konstruiert, indem zu Beginn des Betrachtungszeitraumes der erste erkennbare Extrempunkt (Höchst- oder Tiefstkurs) herausgesucht wird. Der Parabolic beginnt nun ausgehend von diesem Extrempunkt sich den Kurs in Form einer Parabel anzunähern. Beim Erreichen des Kurses springt der Parabolic SAR um und nähert sich nun von der anderen Seite (ausgehend vom letzten Extrempunkt) wieder an den Basiswert in Form einer Parabel an.
Formel:

Interpretation:
Der Parabolic SAR stellt exzellente Stops zur Verfügung. Der sich fortlaufend erhöhende Beschleunigungsfaktor bewirkt, daß es ein zunächst relativ weit gesteckter Parabolic SAR dem Basisobjekt erlaubt, einen Trend herauszubilden.
Sofern sich der Kurs dann in die erwartete Richtung entwickelt, wird der Parabolic SAR immer näher an den Kurs herangezogen. Sie sollten Long-Positionen schließen, sobald der Preis unter den SAR fällt und Short-Positionen glattstellen, sobald er über den SAR steigt.
Stochastic Indikator STOC

Berechnung:
Der von George Lane entwickelte ”Stochastic”-Indikator ist darauf ausgerichtet, die Differenz zwischen dem heutigen Schlußkurs und dem Periodentief mit der Handelsspanne des Beobachtungszeitraumes in bezug zu setzen. Mittels der ”Stochastik” wird die Lage des Kurses innerhalb der gerade vorherrschenden Schwankungsbreite quantifiziert.
Die Stochastik setzt sich aus zwei (exponentiellen) Durchschnittslinien zusammen, die als %K-Linie und %D-Linie bezeichnet werden und zwischen 0 und 100 oszillieren.
Die %K-Linie errechnet sich aus der Differenz des heutigen Schlußkurses zum Periodentiefstkurs, dividiert durch die Differenz von Periodenhoch zu Periodentief. Zur besseren Darstellung wird dieser Quotient mit 100 multipliziert. Die %D-Linie stellt einen einfachen gleitenden Durchschnitt der %K-Linie dar und reagiert dementsprechend weniger reagibel als die %K Linie.
Mit diesen Angaben ist die ”Fast Stochastic” definiert. Mit einer identischen Aussage und Interpretation, aber einer etwas heruntergesetzten Reagibilität ist die ”Slow Stochastic” versehen. Diese wird konstruiert, indem die (”Fast”) %D-Linie als (”Slow”) %K-Linie umbenannt wird, auf die abermals ein gleitender 3-Tages Durchschnitt, also die (”Slow”) %D-Linie berechnet wird.
Formel:
Fast Stochastics:

Slow Stocastics:

Interpretation:
Die Stochastik Oszillatoren notieren stets zwischen 0% und 100%.
Ein Wert von 0% zeigt, daß der Schlußkurs des Basisobjektes dem niedrigsten Kurs im Beobachtungszeitraum entspricht. Analog zeigt ein Wert von 100%, daß der Schlußkurs den höchsten Wert im Beobachtungszeitraum darstellt. Stochastik-Werte oberhalb von 70% oder 80% definieren einen überkauften Zustand, unterhalb von 30% oder 20% definieren sie einen überverkauften Zustand.
Es gibt verschiedene Arten den Stochastik-Oszillator zu interpretieren. Drei populäre Methoden wollen wir vorstellen:
Kaufen Sie, wenn der Oszillator (entweder %K oder %D) unter ein spezifiziertes Level fällt (z.B. 20) und dann über dieses Level steigt. Verkaufen Sie, wenn der Oszillator über ein spezifiziertes Level steigt (z.B. 80) und dann unter dieses Level fällt.
Kaufen Sie, wenn die %K-Linie über die %D-Linie steigt, und verkaufen Sie, wenn %K unter %D fällt.
Suchen Sie nach Divergenzen.
Wenn die Preise z.B. eine Serie neuer Hochs ausbilden und der Stochastik Oszillator keine neuen Hochs ausbildet, ist eine Divergenz gegeben.
Parameter:
Periode %K: dies ist die Anzahl der Perioden, die für die Stochastic-Kalkulation verwendet werden. Standardeinstellungen sind 5 oder 14 Perioden (Minuten, Tage, Wochen, ...)
Periode %D: die Periode des gleitenden Durchschnitts.
Geschwindigkeit: dieser Parameter kontrolliert die innere Glättung des Indikators. Bei einem Stochastic Slow wird die Geschwindigkeit 3 verwendet, bei einem Stochastics Fast wird keine Glättung (also Geschwindigkeit 1) verwendet.
William's Acc/Dist WIL_AC/DI

Berechnung:
Der von Larry Williams entwickelte und nach ihm benannte William's A/D entspricht einem Preisveränderungsindex, in dem vom heutigen Schlußkurs die jeweils größte Kurs-Differenz zum heutigen Hoch bzw. Tief oder zum gestrigen Schlußkurs subtrahiert wird.
Konkret wird bei steigenden Kursen vom heutigen Schlußkurs das ”True Low” (d.h. Tagestief bzw. gestriger Schlußkurs) subtrahiert, bei fallenden Kursen wird vom heutigen Schlußkurs das ”True High” (heutiges Hoch oder gestriger Schlußkurs) subtrahiert.
Die kumulative Summe dieser (möglicherweise erweiterten) Preisveränderungen ergibt den ”William’s Accumulation/Distribution”, einen in beide Richtungen offenen Preisindex mit dem Anfangswert 0.
Formel:
![]()
Interpretation:
Der William's A/D soll die ”wahre” Preisveränderung einer Handelssitzung definieren. Diese soll größer sein als die reine Schlußkursdifferenz, sofern bei steigenden Kursen das Tagestief unter dem Vortages-Schluß liegt bzw. sofern bei fallenden Kursen das Tageshoch über dem Vortages-Schluß liegt.*
Williams empfahl, diesen Indikator auf Divergenzen basierend zu traden. Sofern ein neues Hoch bzw. Tief im Basistitel nicht durch ein neues Hoch bzw.
Tief in der William's A/D Linie bestätigt wird, ist ein baldiger Wechsel des Trends wahrscheinlich.
William's %R WILL%R

Berechnung:
Der von Larry Williams entwickelte ”William’s Indikator” oder ”William’s %R” ähnelt stark der ”Stochastik”, ist jedoch darauf ausgerichtet, die Differenz zwischen Periodenhoch und dem heutigen Schlußkurs mit der Handelsspanne des Beobachtungszeitraumes in Bezug zu setzen. Der Indikator gibt also die relative Lage des Schlußkurses innerhalb des Beobachtungszeitraumes an.
Der William’s %R oszilliert zwischen den Grenzmarken 0% und 100%. Ein Oszillatoren-Wert von 0% zeigt, daß der Schlußkurs mit dem Periodenhoch identisch ist, analog kennzeichnet ein Wert von 100%, daß der Schlußkurs dem Periodentief entspricht.
Formel:
![]()
Interpretation:
Die Analyse des WILL%R ist dem Stochastic sehr ähnlich, mit der Ausnahme, daß der WILL%R invertiert dargestellt wird und der Stochastic eine innere Glättung aufweist.
Werte zwischen 80 und 100 zeigen, daß der Markt überverkauft ist und Werte zwischen 0 und 20 zeigen eine überkaufte Situation. Wie bei allen Überkauft/Überverkauft Indikatoren ist es am besten darauf zu warten, bis die Preise gedreht haben, bevor ein Trade plaziert wird, da der Indikator auch für längere Zeit in einer überkauften oder überverkauften Situation verharren kann.
Williams definierte für seinen %R die folgenden Handelsregeln:
Es gilt als Kaufsignal, wenn
William’s %R 100% erreicht hat und
fünf Handelstage verstrichen sind, seit dem 100% zuletzt erreicht wurden und
der William’s %R daraufhin wieder unter 85 / 95% fällt.
Es gilt als Verkaufssignal, wenn
William’s %R 0% erreicht hat und
fünf Handelstage verstrichen sind, seit dem 0% zuletzt erreicht wurden und
der William’s %R daraufhin wieder über 15 / 5% steigt.
Parameter:
Periode: der Zeitraum der zur Berechnung des Indikators herangezogen wird. Standard: 10.