Beteiligungen
Neben den Geschäftsfeldern und Kernbereichen gelang es der Wiener Börse AG mit neuen Beteiligungen ihre Marktposition zu stärken.
Central Counterparty Austria GmbH (CCP.A)
Die Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) als Abwicklungsstelle für Kassaprodukte und die
Wiener Börse AG als Börseunternehmen und Clearing House für Derivate haben eine gemeinsam
betriebene Gesellschaft gegründet, die ab 1.1.2005 die Rolle einer Central Counterparty ("zentralen
Gegenpartei") für den gesamten Wiener Markt wahrnimmt.
Die Central Counterparty Austria GmbH (CCP.A) wird als zentraler Kontrahent für das Clearing
und Risk Management aller Geschäfte an der Wiener Börse verantwortlich sein und das Erfüllungs-
bzw. Ausfallsrisiko bei der Abwicklung der Wertpapier- und Termingeschäfte übernehmen und
managen.
EXAA (Energy Exchange Austria)
Die Liberalisierung des österreichischen und europäischen Strommarktes hat tiefgreifende
Änderungen für den Stromhandel zur Folge. Überall in Europa entstehen Stromhandelsplätze, um die
neue Handelswaren Strom oder andere Energieformen effizient zu vermarkten.
Die Wiener Börse AG betreibt mit einem Konsortium aus Stromproduzenten und Stromhändlern die
österreichische Strombörse.
APCS Power Clearing and Settlement AG (APCS)
Die APCS Power Clearing and Settlement AG, an welcher die Wiener Börse AG mit 10% beteiligt ist, betreibt als Bilanzgruppenkoordinator (BKO) die Verrechnungsstelle für die Regelzone Verbund APG. Die Aufgaben umfassen die Verwaltung der Bilanzgruppen in organisatorischer und abrechnungstechnischer Hinsicht sowie die Berechnung und Zuordnung der Ausgleichsenergie. Der BKO ist gemeinsam mit den Marktteilnehmern, den Netzbetreibern und dem Regelzonenführer für die ordnungsgemäße, neutrale und datenvertrauliche Abwicklung des Marktes für Ausgleichsenergie verantwortlich.
